
Ein liebevoller Blick auf Name, Alltag und „Sterben“ einer Ladenlegende
Tante Emma – die Frau, die es nie gab
Wie ein Name zur Legende wurde, warum die kleinen Läden funktionierten – und weshalb sie fast verschwanden
Es gibt Begriffe, die riechen nach etwas. „Tante-Emma-Laden“ zum Beispiel. Der duftet nach frisch geschnittenem Aufschnitt, nach Bonbongläsern auf der Theke, nach Bohnerwachs auf alten Holzdielen. Und nach einem Lächeln, das man heute an der Self-Checkout-Kasse vergeblich sucht.
Doch wer war eigentlich diese Tante Emma? Und warum heißt ein ganzer Ladentyp nach einer Frau, die es so nie gegeben hat?
Die Erfindung einer Tante
Der Name „Tante Emma“ tauchte erst nach dem Zweiten Weltkriegauf – nicht als offizieller Begriff, sondern als liebevolle Umschreibung für die Frau, die den kleinen Laden an der Ecke führte.
„Tante“ sagte man damals zu jeder älteren, vertrauten Frau aus der Nachbarschaft. Und „Emma“ war einer der häufigsten Frauennamen der Zeit. Zusammen ergab das eine Figur, die jeder kannte: die freundliche, resolute, immer ein bisschen beschäftigte Ladeninhaberin, die alles wusste – und alles besorgen konnte.
Tante Emma war also keine Person, sondern ein Gefühl: Nähe, Vertrauen, Alltagssolidarität.
Ein Laden wie ein Wohnzimmer
Wer heute in einen Supermarkt geht, betritt eine perfekt organisierte Warenwelt. Der Tante-Emma-Laden war das Gegenteil: ein charmantes Chaos mit System.
Die Regale waren voll – aber nicht immer logisch sortiert.
Hinter der Theke stand eine Frau, die alle Kunden beim Namen kannte.
Kinder bekamen eine Scheibe Wurst oder ein Bonbon – nicht aus Marketinggründen, sondern weil es sich so gehörte.
Wer knapp bei Kasse war, durfte anschreiben lassen.
Und wer krank war, bekam die Einkäufe nach Hause gebracht– ohne Liefergebühr.
Der Laden war Treffpunkt, Nachrichtenbörse und Seelsorgezimmer. Man kaufte nicht nur ein – man wurde gesehen.
Warum diese Läden funktionierten
Tante-Emma-Läden waren Mini-Universen. Sie lebten von drei Dingen:
1. Nähe
Der Laden lag dort, wo die Menschen wohnten. Man ging zu Fuß hin, oft täglich.
2. Vertrauen
Die Inhaberin wusste, wer gerade ein Baby bekommen hatte, wer arbeitslos war, wer Hilfe brauchte. Einkaufen war ein soziales Ritual.
3. Flexibilität
Wenn jemand ein bestimmtes Nähgarn brauchte, wurde es bestellt. Wenn jemand nach Ladenschluss klingelte, wurde trotzdem geöffnet. Wenn jemand eine Aufschnittplatte für den Geburtstag brauchte, wurde sie liebevoll zusammengestellt.
Es war ein Service-Level, das heute „Premium“ heißen würde – damals war es einfach normal.
Der langsame Abschied
Warum sind diese Läden dann fast verschwunden? Die Antwort ist eine Mischung aus Wirtschaft, Gesellschaft und Gewohnheit.
1. Die Preisrevolution
Mit dem Ende der Preisbindung in den 1970ern konnten Supermärkte plötzlich billigeranbieten. Tante Emma konnte da nicht mithalten – sie kaufte klein ein, zu höheren Preisen.
2. Die Selbstbedienung
Supermärkte führten Einkaufswagen ein, große Parkplätze, Sonderangebote, Markenvielfalt. Der Wocheneinkauf wurde zum Standard – der tägliche Gang zum Laden zum Anachronismus.
3. Die neue Mobilität
Autos wurden selbstverständlich. Man fuhr zum großen Markt am Stadtrand – und nicht mehr zum Laden um die Ecke.
4. Der demografische Wandel
Viele kleine Läden standen in Dörfern, die langsam ausbluteten. Die Kinder der Inhaber wollten nicht mehr 60 Stunden pro Woche im Laden stehen.
So starben die Tante-Emma-Läden nicht plötzlich – sie verblassten, leise und schleichend.
Und heute? Eine kleine Renaissance
Ganz weg sind sie nicht. Im Gegenteil: Sie kehren zurück – nur anders.
Dorfläden als Genossenschaften, von Bürgern getragen.
Kleine Läden von Einwandererfamilien, die mit langen Öffnungszeiten und persönlicher Atmosphäre punkten.
Regionale Konzepte, die Nachhaltigkeit, Beratung und Nähe wieder wichtig machen.
Digitale Tante-Emma-Läden, die online bestellen und lokal abholen lassen.
Der Geist von Tante Emma lebt – nur in neuen Formen.
Was bleibt
Der Tante-Emma-Laden ist heute ein Symbol:
für Menschlichkeit im Alltag
für ein Lächeln statt eines Pieptons
für ein Gespräch statt eines QR-Codes
für ein Stück Heimat, das man nicht in den Einkaufswagen legen kann
Vielleicht ist das der Grund, warum wir ihn so vermissen: Nicht wegen der Waren – sondern wegen der Wärme.
Wenn im Jestetter Zipfel der Frühling beginnt, dann tut er das nicht leise. Die Natur schaltet von Winterruhe auf Vollbetrieb – und zwar mit einer Energie, die man fast hören kann. Zwischen Rhein, Wutach, Randen und den Feldern rund um Jestetten, Lottstetten, Altenburg und Balm herrscht jetzt ein geschäftiges Treiben, das jedes Jahr aufs Neue beeindruckt. Doch so schön diese Zeit ist: Sie bringt auch eine deutlich erhöhte Gefahr für Wildunfällemit sich.
Frühling: Die Natur drückt den Startknopf
Sobald die ersten warmen Tage kommen, explodiert das Leben in Wald und Flur. Pflanzen schießen aus dem Boden, Insekten summen, Vögel singen – und Wildtiere werden aktiver als in jeder anderen Jahreszeit.
Warum?
Sie suchen neue Reviere
Sie sind auf Partnersuche
Sie müssen Nahrung finden
Jungtiere beginnen, die Welt zu erkunden
Kurz: Es ist viel Bewegung im Gelände.
Und diese Bewegung macht nicht an Straßen halt.
Rehe, Füchse, Hasen – alle unterwegs
Gerade im Jestetter Zipfel, wo Wälder, Felder und Straßen eng verzahnt sind, kreuzen Wildtiere häufig Verkehrswege.
Typische Frühjahrs-Bewegungsmuster:
Rehe wechselnzwischen Wald und Wiesen, oft in der Dämmerung
Jungfüchseverlassen erstmals den Bau
Hasensind in der Paarungszeit besonders aktiv
Wildschweineziehen mit ihren Frischlingen auf Nahrungssuche
Diese Tiere kennen keine Verkehrsregeln – und reagieren oft unberechenbar.
Warum im Frühling mehr Wildunfälle passieren
Die Kombination aus Tierverhalten und menschlichem Fahrverhalten macht den Frühling zur Risikozone.
1. Mehr Tierbewegung
Die Tiere sind unterwegs, oft in Gruppen oder mit Nachwuchs. Besonders Rehe springen plötzlich und ohne Vorwarnung auf die Straße.
2. Dämmerung = Hauptgefahr
Die aktivsten Zeiten der Tiere sind:
früh morgens
spät abends
Genau dann sind viele Pendler unterwegs.
3. Höhere Geschwindigkeit
Nach dem Winter fahren viele wieder schneller – freie Sicht, trockene Straßen, gute Laune. Doch genau das erhöht das Risiko.
4. Junge, unerfahrene Tiere
Jungtiere kennen Straßen nicht. Sie bleiben stehen, laufen zurück oder folgen panisch ihren Eltern.
Hotspots im Jestetter Zipfel
Besonders gefährdet sind Straßenabschnitte:
zwischen Jestetten und Lottstetten
rund um Altenburg und die Wutach
Richtung Büsslingen und Randen
entlang der Felder Richtung Rhein
Hier kreuzen Wildwechsel regelmäßig die Fahrbahn.
Was Autofahrer jetzt unbedingt beachten sollten
Damit der Frühling nicht zur Gefahr wird, helfen ein paar einfache Regeln:
Tempo reduzierenin Wald- und Feldnähe
Besonders aufmerksamin der Dämmerung
Wildwechsel-Schilder ernst nehmen
Nicht ausweichen, sondern kontrolliert bremsen
Lichthupenutzen, wenn Tiere am Straßenrand stehen
Mit Nachzüglern rechnen– Rehe kommen selten allein
Und ganz wichtig: Nach einem Zusammenstoß sofort Polizei verständigen, nicht einfach weiterfahren.
Frühling bleibt die schönste Zeit – wenn wir Rücksicht nehmen
Der Frühling im Jestetter Zipfel ist ein Naturereignis, das man bewusst genießen sollte. Die Wälder duften, die Felder leuchten, die Tiere sind aktiv – und wir Menschen sind mittendrin.
Mit etwas Aufmerksamkeit können wir dafür sorgen, dass:
Tiere sicher durch die Saison kommen
Autofahrer geschützt bleiben
und der Jestetter Zipfel weiterhin ein Ort bleibt, an dem Natur und Mensch im Einklang leben
Denn eines ist sicher: Der Hochbetrieb in Wald und Flur ist ein Zeichen für eine lebendige, gesunde Landschaft – und die verdient unseren Respekt.
Geschichtsmythen sind nicht nur falsche Fakten; sie sind kulturelle Erzählungen, die Identität stiften, politische Ziele unterstützen oder komplexe Abläufe vereinfachen. Solche Narrative überdauern, weil sie leicht zu merken sind, in Schulbüchern und populären Medien wiederholt werden und oft emotional aufgeladen sind. Ein prominentes Beispiel ist die Vorstellung, Christoph Kolumbus habe „Amerika entdeckt“ — eine Formulierung, die indigene Präsenz und frühere Kontakte ausblendet. Die archäologische Entdeckung von L’Anse aux Meadowsliefert einen klaren empirischen Gegenbeleg: nordische Siedler erreichten Teile Nordamerikas um das Jahr 1000 n. Chr., rund 500 Jahre vor Kolumbus.
1. „Kolumbus entdeckte Amerika“ — Realität: frühere Kontakte und indigene Bevölkerung
Kernfaktum:Leif Eriksson und andere Wikinger erreichten Teile Nordamerikas um das Jahr 1000 n. Chr., und auf dem Kontinent lebten bereits Millionen indigener Menschen lange vor europäischen Ankünften. Archäologische Funde wie L’Anse aux Meadowsauf Neufundland bestätigen nordische Präsenz in Nordamerika rund 500 Jahre vor Kolumbus.
Warum der Irrtum hält:Schulbücher und nationale Narrative betonten Kolumbus als „Beginn“ der europäischen Präsenz, während indigene Perspektiven und frühere Kontakte lange marginalisiert wurden.
2. „Napoleon war extrem klein“ — Realität: durchschnittliche Körpergröße
Kernfaktum:Napoleon war für seine Zeit nicht ungewöhnlich klein; zeitgenössische Quellen und Umrechnungen der Maßeinheiten ergeben etwa 1,69–1,70 m, also durchschnittliche Größe für einen Mann des späten 18. Jahrhunderts.
Warum der Irrtum hält:Britische Propaganda, Karikaturen und Verwechslungen zwischen französischen und englischen Längenmaßen schufen das Bild des „kleinen Diktators“, das sich kulturell verfestigte.
3. „Im Mittelalter glaubten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe“ — Realität: antikes und mittelalterliches Wissen von der Kugelgestalt
Kernfaktum:Bereits in der Antike argumentierten Gelehrte wie Aristotelesund Eratosthenesfür eine kugelförmige Erde; dieses Wissen blieb in gelehrten Kreisen des Mittelalters erhalten. Die Vorstellung vom ‚dunklen Mittelalter‘, in dem alle an eine Scheibe glaubten, ist ein modernes Missverständnis.
Warum der Irrtum hält:Populäre Darstellungen des Mittelalters (Romane, Schulbilder) vereinfachen komplexe Wissensstände und setzen ein falsches Bild durch.
4. „Marie Antoinette sagte: ‚Wenn sie kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen‘“ — Realität: kein belegter Beleg
Kernfaktum:Das Zitat wird oft ihr zugeschrieben, ist aber nicht belegt; ähnliche Formulierungen finden sich früher in Schriften (z. B. bei Rousseau) und wurden später als Propaganda gegen die Königin verbreitet.
Warum der Irrtum hält:Einprägsame Zitate lassen sich leicht politischen Kampagnen und Karikaturen einverleiben; sie dienen als Symbol für angebliche Herrscherarroganz.
5. „Die Pyramiden wurden von Sklaven gebaut“ — Realität: organisierte Arbeitskräfte und archäologische Befunde
Kernfaktum:Archäologische Befunde (Arbeiterdörfer, Gräber, Ernährungsreste) deuten darauf hin, dass die Pyramiden hauptsächlich von bezahlten, spezialisierten Arbeitskräften und saisonalen Arbeitern errichtet wurden, die versorgt und medizinisch betreut wurden.
Warum der Irrtum hält:Antike Quellen, literarische Überlieferung und moderne Popkultur (Filme, Romane) haben das Bild von Sklavenarbeit popularisiert.
Die Erbschaftsteuer gehört zu den komplexesten Bereichen des deutschen Steuerrechts – und genau deshalb passieren hier besonders häufig teure Fehler. Die folgenden sieben Stolperfallen zählen laut aktuellen Fachquellen zu den kostspieligsten und lassen sich mit guter Planung vermeiden.
1. Versäumte fristgerechte Meldung beim Finanzamt
Viele Erben wissen nicht, dass sie den Erwerb innerhalb von drei Monatennach Kenntnis des Erbfalls beim Finanzamt anzeigen müssen – selbst wenn sie glauben, dass keine Steuer anfällt.
Folge:Verspätungszuschläge oder Bußgelder.
Lösung:Sofortige schriftliche Anzeige beim zuständigen Finanzamt.
2. Falsche oder fehlende Bewertung von Immobilien
Gerade Immobilien führen oft zu hohen Steuerforderungen, weil das Finanzamt konsequent zugreift.
Problem:Verkehrswerte werden häufig überschätzt oder nicht überprüft.
Folge:Zu hohe Steuerlast, die Erben finanziell überfordert.
Lösung:Eigene Bewertung durch Sachverständige prüfen lassen, ggf. Einspruch einlegen.
3. Unterschätzte Steuerfreibeträge und falsche Gestaltung
Viele Erben kennen die Freibeträge nicht oder nutzen sie nicht optimal.
Beispiel:Kinder haben 400.000 € Freibetrag – aber nur pro Erbfall.
Fehler:Vermögen wird ungünstig verteilt oder ohne Planung übertragen.
Lösung:Frühzeitige Nachlassplanung, ggf. Schenkungen zu Lebzeiten.
4. Fehlende oder fehlerhafte Testamente
Testamente enthalten oft steuerlich ungünstige Formulierungen oder berücksichtigen internationale Aspekte nicht (z. B. Immobilien im Ausland).
Folge:Höhere Steuerlast, Streit unter Erben, Doppelbesteuerung.
Lösung:Testament mit fachlicher Beratung erstellen, internationale Steuerabkommen prüfen.
5. Missverständnisse bei der Selbstnutzung von Immobilien
Viele glauben, dass geerbte Immobilien automatisch steuerfrei sind.
Fehler:Die Voraussetzungen (z. B. Selbstnutzung durch Kinder innerhalb von 6 Monaten, Wohnfläche max. 200 m²) werden nicht erfüllt.
Folge:Nachträgliche Steuerforderungen in teils fünfstelliger Höhe.
Lösung:Nutzungsvoraussetzungen kennen und fristgerecht handeln.
6. Keine oder zu späte steuerliche Beratung
Erbschaften betreffen oft hohe Vermögenswerte – Immobilien, Wertpapiere, internationale Anlagen.
Fehler:Erben verlassen sich auf Halbwissen oder Internetrecherche.
Folge:Übersehene Gestaltungsmöglichkeiten, unnötige Steuerzahlungen.
Lösung:Frühzeitig Steuerberater oder Fachanwalt für Erbrecht einbeziehen.
7. Unkenntnis über Pflichten und Fristen im Erbfall
Viele Erben unterschätzen die organisatorischen Pflichten:
Meldung beim Finanzamt
Vorlage von Testamenten
Bewertung von Vermögenswerten
Einhaltung von Fristen
Folge:Finanzielle Nachteile, Verzögerungen, Sanktionen.
Lösung:Überblick über alle Pflichten verschaffen und strukturiert abarbeiten.
Die sieben teuersten Fehler bei der Erbschaftssteuer entstehen fast immer durch fehlende Information, falsche Annahmen oder mangelnde Vorbereitung. Wer frühzeitig plant, professionelle Beratung nutzt und Fristen einhält, kann die Steuerlast erheblich reduzieren – und unangenehme Überraschungen vermeiden.
Checkliste für Erben
Die wichtigsten Schritte nach einem Erbfall – übersichtlich, verständlich.
1. Todesfall dokumentieren & Unterlagen sichern
Sterbeurkunde beantragen (Standesamt)
Testament, Erbvertrag oder handschriftliche Verfügungen suchen
Wichtige Dokumente sichern: Kontoauszüge, Versicherungen, Grundbuchauszüge, Verträge
Vollmachten prüfen (Bank, Vorsorgevollmacht, Kontozugänge)
2. Testament beim Nachlassgericht abgeben
Gefundenes Testament unverzüglichbeim zuständigen Nachlassgericht einreichen
Einladung zur Testamentseröffnung abwarten
Protokoll und beglaubigte Abschriften anfordern
3. Erbschaft beim Finanzamt melden (Frist: 3 Monate)
Erwerb dem Finanzamt anzeigen – auch wenn keine Steuer erwartet wird
Vermögenswerte vollständig auflisten:
Immobilien
Bankguthaben
Wertpapiere
Unternehmensanteile
Fahrzeuge
Wertgegenstände
Frühzeitig klären: Welche Freibeträge gelten?
3. Erbschaft beim Finanzamt melden (Frist: 3 Monate)
Erwerb dem Finanzamt anzeigen – auch wenn keine Steuer erwartet wird
Vermögenswerte vollständig auflisten:
Immobilien
Bankguthaben
Wertpapiere
Unternehmensanteile
Fahrzeuge
Wertgegenstände
Frühzeitig klären: Welche Freibeträge gelten?
3. Erbschaft beim Finanzamt melden (Frist: 3 Monate)
Erwerb dem Finanzamt anzeigen – auch wenn keine Steuer erwartet wird
Vermögenswerte vollständig auflisten:
Immobilien
Bankguthaben
Wertpapiere
Unternehmensanteile
Fahrzeuge
Wertgegenstände
Frühzeitig klären: Welche Freibeträge gelten?
4. Immobilien prüfen & bewerten lassen
Verkehrswert ermitteln (Gutachter, Makler, Sachverständige)
Nutzungsmöglichkeiten prüfen:
Selbstnutzung (Steuerbefreiung möglich)
Vermietung
Verkauf
Grundbuchauszug aktualisieren lassen
5. Bank- und Versicherungsangelegenheiten regeln
Konten des Erblassers sperren lassen (falls keine Vollmacht besteht)
Erbschein beantragen (falls erforderlich)
Lebensversicherungen melden
Daueraufträge und Abbuchungen prüfen und ggf. stoppen
6. Schulden & Verträge prüfen
Erbe umfasst auch Schulden
Offene Kredite, Bürgschaften, Steuerschulden prüfen
Verträge kündigen:
Mietvertrag
Telefon/Internet
Abos
Versicherungen
Prüfen, ob eine Erbausschlagungsinnvoll ist (Frist: 6 Wochen)
7. Nachlass aufteilen & Erbengemeinschaft organisieren
Klare Kommunikation zwischen Miterben
Gemeinsame Entscheidungen dokumentieren
Nachlassverzeichnis erstellen
Professionelle Moderation oder Beratung bei Konflikten einholen
8. Steuerliche Pflichten erfüllen
Erbschaftsteuererklärung fristgerecht einreichen
Immobilienbewertung prüfen und ggf. Einspruch einlegen
Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten nutzen (z. B. Freibeträge, Schuldenabzug)
9. Professionelle Beratung einholen
Steuerberater für Erbschaftsteuer
Fachanwalt für Erbrecht
Gutachter für Immobilien
Finanzberater für Vermögensstruktur
10. Persönliche Checkliste für den Alltag
Post des Erblassers umleiten
Digitale Accounts sichern oder löschen
Haustiere, Fahrzeuge, Abonnements übernehmen oder abmelden
Grabpflege und Bestattungskosten klären (abzugsfähig!)
Der Jestetter Zipfelist ist eine Region im äußersten Südwesten Baden‑Württembergs. Viele Bewohner fragen sich, ob die Lage zwischen Deutschland und der Schweiz das Risiko für Erdbeben erhöht und wie oft dort kleinere Erdstöße vorkommen. Dieser Beitrag fasst die verfügbare Fachinformation zusammen, erklärt die Häufigkeit kleiner Beben in der Region und zeigt, wie Sie das aktuellste Ereignis selbst prüfen können.
Lage und geographischer Kontext
Kurzbeschreibung der RegionDer Jestetter Zipfel umfasst die Gemeinden Jestetten, Lottstetten und Dettighofen und ragt zwischen die Schweizer Kantone Schaffhausen und Zürich hinein. Die Region liegt nicht in einem der großen europäischen Verwerfungssysteme, sondern in einem Bereich mit insgesamt niedriger bis moderater seismischer Aktivitätim mitteleuropäischen Maßstab.
Seismische Grunddaten für Deutschland und die Region
Deutschlandweitwerden jährlich mehrere tausend seismische Ereignisse registriert; die überwiegende Mehrheit sind sehr kleine Beben, die kaum oder gar nicht gespürt werden. Solche Statistiken zeigen, dass Erdbeben in Deutschland zwar regelmäßig auftreten, aber meist geringe Magnituden haben.
Regionale Beobachtung
Der Bundesdienst für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) betreibt einen Erdbebendienst und veröffentlicht tägliche Auswertungen sowie einen vollständigen Katalog für Deutschland und angrenzende Gebiete. Ereignisse mit lokaler Magnitude MLab etwa 2.0 werden im automatischen Dienst regelmäßig angezeigt; kleinere Ereignisse werden ebenfalls erfasst, sind aber in automatischen Diensten seltener sofort sichtbar, weil sie aufwändiger nachbearbeitet werden. Für die unmittelbare Grenzregion (Baden‑Württemberg / Schweiz) sind daher zuverlässige Aussagen nur mit Blick in die offiziellen Kataloge möglich.
Wie häufig treten kleinere Beben im Jestetter Zipfel auf?
Kleinere Erdbeben in der Größenordnung, die lokal spürbar wären, sind im Jestetter Zipfel selten, treten aber gelegentlich auf — ähnlich wie in vielen Teilen Südwestdeutschlands, wo die seismische Aktivität insgesamt niedrig bis mäßig ist. Konkrete Häufigkeitszahlen für genau diesen Zipfel sind in öffentlich zugänglichen, regionalen Übersichten nicht prominent ausgewiesen; die beste Quelle sind die punktgenauen Katalogabfragen der BGR und benachbarter seismologischer Dienste.
Erläuterung
Viele registrierte Ereignisse in Deutschland haben Magnituden deutlich unter 2.0 und werden nur von Instrumenten, nicht von Menschen, wahrgenommen.
Die automatische Erfassung kann Epizentren und Magnituden zunächst überschätzen; manuelle Nachprüfungen sind üblich, weshalb regionale Kataloge gelegentlich angepasst werden.
Wann war das letzte Erdbeben in der Region?
Bei einer gezielten Suche in den öffentlich zugänglichen Diensten (BGR / deutsche Erdbebenkataloge) lässt sich das aktuellste registrierte Ereignisfür eine sehr kleine Region wie den Jestetter Zipfel am zuverlässigsten direkt im GeoViewer oder in den täglichen Listen der BGR nachsehen. Die BGR aktualisiert ihre automatische Liste in der Regel täglich; detaillierte, manuell geprüfte Einträge folgen danach.
Hinweis zur konkreten Datumsangabe
In den hier ausgewerteten Übersichtsquellen war kein einzelnes, eindeutig dem Jestetter Zipfel zugeordnetes, kürzliches Ereignis mit Datum und Uhrzeit hervorgehoben. Um das genaue Datum und die Magnitude des letzten Erdbebensin Ihrer unmittelbaren Umgebung zu erfahren, empfehle ich, direkt die BGR‑Kartenabfrage oder die regionalen Seismologie‑Dienste zu nutzen; dort sind Epizentren, Magnituden und Messzeiten dokumentiert.
Wie Sie selbst prüfen, ob und wann ein Beben stattfand
BGR GeoVieweraufrufen und die Karte auf die Region Jestetten/Lottstetten/Dettighofen zoomen; dort werden registrierte Ereignisse mit Datum, Uhrzeit und Magnitude angezeigt.
Bei grenznahen Ereignissen lohnt sich auch ein Blick in die Kataloge der Nachbarländer, da Epizentren oft nahe der Grenze liegen.
Was bedeutet das für Anwohner
Für die meisten Bewohner des Jestetter Zipfels bleibt das Erdbebenrisiko gering im Sinne großer, zerstörerischer Beben. Kleinere Erdstöße können vorkommen, sind aber selten und meist unbedeutend für die Gebäudesicherheit. Dennoch ist es sinnvoll, grundlegende Vorsorgemaßnahmen zu kennen (z. B. gesicherte Regale, Notfallrucksack), besonders in älteren Gebäuden
Zusammenfassung
Deutschland verzeichnet jährlich viele kleine seismische Ereignisse, doch die meisten sind sehr schwach und unauffällig.
Der Jestetter Zipfel liegt in einer Region mit insgesamt niedriger bis moderater seismischer Aktivität; kleinere Beben kommen vor, sind aber selten.
Für ein konkrete Datum des letzten Erdbebensin Ihrer Gemeinde sollten Sie die BGR‑Kataloge bzw. den GeoViewer konsultieren; dort sind die aktuellsten, geprüften Einträge verfügbar.
Feierabend bedeutet heute das klare Ende des Arbeitstages und die anschließende Mußezeit — ein Wort mit überraschend alten Wurzeln: es geht auf das spätmittelhochdeutsche Vīrābent zurück und wurde ab dem 16. Jahrhundert zur alltäglichen Abendruhe umgedeutet.
Das Wort Feierabendsetzt sich aus den Teilen Feier (ursprünglich: Festtag, Feiertag) und Abend zusammen. Die älteste belegte Form lautet vīrābent und bezeichnete den Vorabend eines Feiertags; das althochdeutsche fîra stammt vom spätlateinischen fēria für Fest- oder Ruhetag. Diese etymologische Entwicklung ist gut dokumentiert.
Interessant wird es, wenn man dem Wort beim „Umschalten“ zusieht: Aus dem kirchlich-kalendarischen Vorabend eines Festtages wurde in handwerklichen Sprechweisen die tägliche Ruhezeit nach der Arbeit. Diese Umdeutung setzte sich spätestens im 16. Jahrhundert durch; seitdem steht Feierabend primär für Dienstschluss und die freie Zeit bis zur Nachtruhe. Kurz: Aus dem Ausnahme‑Vorabend wurde die Regel‑Abendruhe.
Anwendung und Sprachgebrauch heute
Wortbedeutung:Feierabend = Ende des Arbeitstages; Freizeit danach.
Gängige Wendungen:Feierabend machen, seinen Feierabend genießen, bei mir ist Feierabend (umgangssprachlich: Schluss, ich mache nicht weiter).
Metaphorik:Das Wort wird auch übertragen verwendet, z. B. „für ihn ist Feierabend“im Sinne von endgültigem Ausstieg oder Ruhestand.
Feierabend ist kurz, bildhaft und emotional aufgeladen: Es markiert eine Grenze, die viele Menschen dringend brauchen. Sprachlich ist es ein schönes Beispiel für semantische Verschiebung— ein religiös geprägter Begriff wurde säkularisiert und in den Alltag integriert.
Fazit:
Feierabend erzählt in einem Wort die Geschichte von Festtagen, Handwerksalltag und moderner Freizeitkultur. Es ist mehr als nur ein Signal für das Ende der Arbeit — es ist ein kulturelles Ritual, das in Städten und Dörfern, am Rhein oder im Vereinsheim, den Tag abrundet und Gemeinschaft stiftet.
Userfrage: Claudia wollte wissen...
Die Reihenfolge des ABC ist kein Naturgesetz, sondern ein historisch gewachsenes Konventionssyste.
Unser heutiges A–Zfolgt direkt der Reihenfolge des phönizischen Alphabets, über das Griechische und Lateinische vermittelt, und wurde aus praktischen, pädagogischen und orthographischen Gründen beibehalten.
Ursprung und historische Entwicklung
Die Reihenfolge der Buchstabenist das Ergebnis langer historischer Entwicklung. Das Konzept eines geordneten Alphabets stammt aus dem antiken Mittelmeerraum; viele moderne Alphabete leiten ihre Buchstabenfolge vom phönizischen Alphabetab, das später von den Griechen übernommen und weiterentwickelt wurde. Diese Überlieferung erklärt, warum die ersten Buchstaben in vielen europäischen Alphabetsystemen ähnlich sind (z. B. Alpha, Beta → A, B.
Warum genau diese Reihenfolge
Die konkrete Abfolge ist keineswegs logisch zwingend, sondern weitgehend konventionell und traditionell. Als die Griechen das phönizische System adaptierten, übernahmen sie die Reihenfolge, passten einzelne Zeichen an (etwa Umwandlung von Konsonanten zu Vokalen) und fügten oder entfernten Zeichen nach Bedarf; daraus entstand die Grundlage für das lateinische Alphabet, das wir heute verwenden. Einmal etabliert, wurde die Reihenfolge aus praktischen Gründen beibehalten: Lehrmethoden, Wörterbücher und Verwaltungslistenorientieren sich daran, sodass ein Wechsel hohen Aufwand bedeutet hätte.
Praktische Gründe für die Beibehaltung
Mehrere praktische Faktoren stärkten die Persistenz der Reihenfolge:
Pädagogik: Kinder lernen Buchstaben in einer festen Reihenfolge; Lehrpläne und Lernmaterialien sind darauf abgestimmt.
Lexikographie: Wörterbücher und Register nutzen die Reihenfolge zur Sortierung; eine Änderung würde bestehende Systeme obsolet machen.
Kulturelle Kontinuität: Schrifttraditionen und Druckwesen übernahmen etablierte Reihenfolgen, wodurch sie sich über Jahrhunderte verfestigten
Gab es Alternativen oder Änderungen
Historisch gab es regionale Varianten und zusätzliche Zeichen (z. B. Umlaute, Ligaturen), und manche Sprachen ordnen Zeichen anders oder ergänzen das Alphabet; dennoch blieb die Grundfolge A bis Zin vielen europäischen Sprachen stabil, weil sie aus einer gemeinsamen Quelle stammt und sich als praktisch erwiesen hat. Kurz: die Reihenfolge ist historisch gewachsen und funktional -rather than arbitrarily optimal.
Zeitliche Übersicht
~2000 v. Chr. — Protosinaitische / frühe alphabetische Ansätze:Erste vereinfachte Zeichen, die Laute abbilden; Ursprung in ägyptischem Umfeld und semitischen Sprechern.
2. Jahrtausend bis 1. Jahrtausend v. Chr. — Phönizische Schrift:Entwicklung eines konsistenten Konsonantenalphabets, Verbreitung im östlichen Mittelmeerraum; wichtige Grundlage für spätere Alphabete.
8.–7. Jahrhundert v. Chr. — Griechische Adaption:Griechen übernehmen und modifizieren phönizische Zeichen, führen Vokalsymbole ein; damit entsteht das erste vollständige Alphabet im modernen Sinn.
7.–1. Jahrhundert v. Chr. — Etruskisch/lateinisch:Aus griechischen und etruskischen Formen entwickelt sich das lateinische Alphabet, das später in Europa dominierend wird und unser heutiges A–Z prägt
Fazit
Die Reihenfolge des ABC ist ein kulturelles Erbe: sie entstand durch die Übernahme des phönizischen Alphabets durch die Griechen und die Weitergabe an das lateinische Schriftsystem; ihre Persistenz erklärt sich durch pädagogische, organisatorische und kulturelle Gründe. Wer das Alphabet heute lernt, folgt damit einer Kette historischer Entscheidungen, nicht einer natürlichen Notwendigkeit.
Winterliche Straßenverhältnisse sorgen jedes Jahr für Unsicherheit: Züge fallen aus, Straßen sind spiegelglatt, Busse kommen verspätet. Viele Beschäftigte fragen sich dann, ob sie trotz Schnee und Glatteis pünktlich zur Arbeit erscheinen müssen – und welche Folgen drohen, wenn es nicht klappt. Die wichtigsten arbeitsrechtlichen Regeln im Überblick.
1. Wer trägt das Wegerisiko?
Im deutschen Arbeitsrecht gilt eindeutig: Das Wegerisiko trägt der Arbeitnehmer. Das bedeutet:
Jeder Beschäftigte ist selbst dafür verantwortlich, rechtzeitig und sicher am Arbeitsplatz zu erscheinen.
Wetter, Stau, Zugausfälle oder Glatteis entbinden nicht von der Pflicht, pünktlich zu sein.
Auch außergewöhnliche Wetterlagen ändern daran grundsätzlich nichts.
Arbeitnehmer müssen also mehr Zeit einplanen, alternative Routen prüfen oder früher losfahren, wenn Schnee und Eis angekündigt sind.
2. Was passiert, wenn ich wegen Schnee und Eis zu spät komme?
Kommst du aufgrund von Glätte oder Schneefall verspätet zur Arbeit, gilt Folgendes:
Lohnkürzung möglich
Der Arbeitgeber muss die ausgefallene Arbeitszeit nicht bezahlen. Es gilt: Ohne Arbeit kein Lohn.
Abmahnung möglich
Laut mehreren arbeitsrechtlichen Einschätzungen kann eine Abmahnungausgesprochen werden, wenn Verspätungen häufiger auftreten oder du nicht ausreichend Vorsorge getroffen hast.
Nacharbeiten?
Ob du die Zeit nacharbeiten darfst oder musst, hängt vom Arbeitgeber bzw. Tarifvertrag ab. Einen gesetzlichen Anspruch darauf gibt es nicht.
3. Muss ich die Firma informieren, wenn ich zu spät komme?
Ja — unbedingt!Arbeitnehmer sind verpflichtet, unverzüglich mitzuteilen, wenn sie sich verspäten oder nicht rechtzeitig erscheinen können.
Das bedeutet:
Sofort anrufen oder eine Nachricht schicken, sobald absehbar ist, dass du zu spät kommst.
Keine Ausreden oder spätes Melden – das kann als Pflichtverletzung gewertet werden.
Idealerweise gibst du eine realistische Einschätzung, wann du eintreffen wirst.
Eine frühzeitige Kommunikation zeigt, dass du deine arbeitsvertraglichen Pflichten ernst nimmst.
4. Darf ich wegen Glatteis einfach zu Hause bleiben?
Grundsätzlich: Nein.Auch bei Glatteis besteht die Pflicht, zur Arbeit zu erscheinen.
Nur in extremen Ausnahmefällen – etwa wenn Behörden ausdrücklich vor dem Verlassen des Hauses warnen – kann der Arbeitsweg unzumutbar sein. Dann solltest du:
den Arbeitgeber sofort informieren
mögliche Alternativen (Homeoffice, Gleitzeit, Urlaub) besprechen
5. Praktische Tipps für Arbeitnehmer
Wetterwarnungen früh prüfen(DWD, Verkehrsmeldungen)
Mehr Zeit einplanen
ÖPNV-Alternativen prüfen
Frühzeitig kommunizieren, wenn Verspätungen absehbar sind
Homeoffice-Regelungenim Vorfeld klären
Fazit
Auch bei Schnee und Glatteis gilt: Pünktlichkeit bleibt Pflicht.Das Wegerisiko liegt beim Arbeitnehmer, und Verspätungen können zu Lohnkürzungenoder sogar Abmahnungenführen. Entscheidend ist jedoch eine frühzeitige und offene Kommunikationmit dem Arbeitgeber. Wer rechtzeitig informiert und nach Lösungen sucht, vermeidet Konflikte und zeigt Verantwortungsbewusstsein.
Advent ist kein bloßer Countdown bis Heiligabend. Er ist ein kultureller und spiritueller Resonanzraum, in dem die Zeit langsamer wird und Bedeutungen dichter werden: Erwartung, Umkehr, Hoffnung. Vier Wochen, die das Kirchenjahr eröffnen und zugleich unsere öffentlichen Plätze erhellen. Wer genauer hinsieht, erkennt, wie tief dieser Zeitraum in Geschichte und Gegenwart greift – eine Tradition im Wandel, getragen von stillen Ritualen und lauten Festen.
Die Adventszeit entstand in der Spätantike und Frühmittelalter: In Gallien entwickelte sich im 5.–6. Jahrhundert eine längere Vorbereitungszeit als Buß- und Fastenperiode, teils 40 Tage ab dem Martinstag (Quadragesima Sancti Martini). In Rom setzte sich zwischen dem 6. und frühen 7. Jahrhundert die Form mit vier Adventssonntagen durch und wurde zum Beginn des Kirchenjahres; im Mittelalter verfestigte sich diese Ordnung im römischen Ritus und wurde mit der liturgischen Reform (Messbuch 1570) endgültig normiert. Der ursprüngliche Charakter als Bußzeit blieb theologisch bestehen, auch wenn das strenge Fasten später gelockert wurde. Häusliche und populäre Bräuche kamen viel später: der Adventskranz (Johann Hinrich Wichern, 1839) und der Adventskalender (spätes 19./frühes 20. Jahrhundert in Deutschland).
Begriff und theologische Grundidee
Der Begriff „Advent“ stammt vom lateinischen adventus (adventus Domini, „Ankunft des Herrn“) und ist sachlich verwandt mit dem griechischen epiphaneia („Erscheinung“). Im christlichen Sinn bezeichnet Advent die Zeit des Wartens und der inneren Vorbereitung auf Weihnachten sowie die Ausrichtung auf das zweite Kommen Christi. Diese doppelte Bedeutung prägt bis heute Spiritualität und Liturgie: Vorbereiten, Besinnen, Hoffnung halten und „Licht in dunkler Zeit“ suchen.
Entstehung und historische EntwicklungFrühe Kirche und regionale Vielfalt
Römische und gallikanische Traditionen:Der Advent entstand als eigenständige Vorbereitungszeit in der Spätantike und im Frühmittelalter, wobei seine Dauer regional variierte. In Rom setzte sich schließlich der Advent mit vier Sonntagen durch und wurde zum Beginn des Kirchenjahres; andere Regionen (gallikanisch) kannten längere Formen. Dass der Advent das Kirchenjahr eröffnet und vier Sonntage umfasst, ist heute breit verankert.
Advent als Fasten- und Bußzeit
Askese vor Weihnachten:Historisch war der Advent in der westlichen Kirche eine Zeit des Fastens und der Buße – eine Gegenbewegung zur heutigen Konsumorientierung. Dieser Charakter ist in theologischen Auslegungen und kirchlichen Lehrtraditionen überliefert und wird in kirchlichen Darstellungen ausdrücklich erinnert.
Liturgische Farben und Gaudete
Violett und Rosa:Liturgisch ist Violett die Grundfarbe des Advents (Zeichen der Erwartung und Umkehr), mit einer Besonderheit am dritten Sonntag (Gaudete): Rosa als Symbol der aufleuchtenden Freude mitten in der ernsten Vorbereitung.
Festlegung im Kirchenjahr und Sonntags-Themen
Der Advent beginnt am Vorabend des ersten Adventssonntags, vier Sonntage vor Weihnachten, und eröffnet das neue Kirchenjahr. Die Sonntage greifen thematisch die Erwartung des Messias, die wachsende Nähe der Geburt Christi sowie Aspekte von Wachen, Umkehr und Freude auf – pastoral aufbereitet in Lesungen, Gebeten und Liedern.
Bräuche und ihre Entwicklung
Adventskranz
Symbolik und Verbreitung:Der Adventskranz bündelt die Idee des zunehmenden Lichts: Mit jeder Woche kommt eine Kerze hinzu. Seine liturgische Farblogik spiegelt die kirchliche Tradition; zugleich hat der Kranz sich im häuslichen Raum als zentrales Symbol der Vorbereitungszeit etabliert.
Adventskalender
Vom frommen Zählen zum populären Brauch:Der Adventskalender entwickelte sich aus häuslichen Zähl- und Andachtspraktiken zu einem weit verbreiteten Ritual, das heute religiöse wie kulturelle und kommerzielle Formen kennt.
Volks- und Kulturtraditionen
Verflechtungen mit Winterbräuchen:Moderne Adventsbräuche zeigen Berührungspunkte mit älteren, regionalen Wintertraditionen. Diese kulturelle Durchmischung prägt Märkte, Musik, Handwerk und häusliche Rituale und verankert Advent als gesellschaftlichen Zeitraum der Vorfreude.
Gegenwart: Zwischen Spiritualität und Öffentlichkeit
Heute steht der Advent in einem Spannungsfeld: Spirituelle Vorbereitung und liturgische Ernsthaftigkeit treffen auf öffentliche Festlichkeit, Märkte und Medienrituale. Kirchen betonen weiterhin Besinnung, Hoffnung, Gemeinschaft und die Ausrichtung auf Christus, während die Öffentlichkeit den Advent als kulturelle Saison mit eigenen Ausdrucksformen gestaltet. Diese Dualität erklärt seine nachhaltige Wirkung: Der Advent bleibt religiös bedeutsam und zugleich sozial anschlussfähig.
Bedeutung im Überblick
Wortkern:Ankunft des Herrn; Erwartung und Erscheinung.
Historischer Charakter:Ursprünglich Fasten- und Bußzeit vor Weihnachten.
Liturgie:Vier Sonntage; Violett als Grundfarbe; Gaudete mit Rosa.
Bräuche:Adventskranz als Lichtsymbol; Adventskalender als Zähl- und Vorfreiteritual.
Gegenwart:Verbindung von kirchlicher Spiritualität und öffentlicher Kultur
Das sichere Auffahren von einer Beschleunigungsspur auf eine Bundesstraße oder Autobahn ist eine grundlegende Fahrfertigkeit und eine häufige Quelle unsicherer Situationen im fließenden Verkehr. Leider wird immer öfter beobachtet, dass es an der Auffahrt Lottstetten in Richtung Jestetten zu falschem Auffahrverhalten kommt. Richtiges Verhalten reduziert Unfallrisiken, verhindert Gefahrbremsungen auf der Hauptfahrbahn und sorgt für einen gleichmäßigen Verkehrsfluss.
Relevante Vorschriften der Straßenverkehrsordnung
Maßgeblich sind insbesondere § 7a StVO Einfädelungsstreifen / Einfahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraßenund die allgemeinen Vorfahrtsregelungen in § 18 StVO. Die Regelungen machen deutlich: Einfahrende Verkehrsteilnehmer haben die Vorfahrt der Fahrzeuge auf der durchgehenden Fahrbahn zu beachten; der Beschleunigungsstreifen dient zum Angleichen der Geschwindigkeit und zum sicheren Einscheren; Halten oder Wenden auf dem Einfädelungsstreifen ist unzulässig.
Kernaussagen aus der StVO
Vorfahrt: Beim Einfahren auf Autobahn oder Bundesstraße ist die Vorfahrt des Verkehrs auf der durchgehenden Fahrbahn zu beachten; einfahrende Fahrzeuge müssen warten, bis das Einfädeln gefahrlos möglich ist.
Zweck des Beschleunigungsstreifens: Der Einfädelungs- bzw. Beschleunigungsstreifen dient dazu, die eigene Geschwindigkeit an die der durchgehenden Fahrbahn anzugleichen, um sicher einscheren zu können; er ist nicht zum Anhalten oder Warten bestimmt.
Verhalten bei fehlender Lücke: Reibungsloses Einfädeln nicht möglich — nicht abrupt bremsen oder gefährliche Manöver durchführen; stattdessen abwarten oder die nächste Möglichkeit zur Einfahrt nutzen; Wenden oder Rückwärtsfahren in der Einfahrt ist verboten und wird sanktioniert.
Reißverschlussverfahren: Bei zusammenfließenden Fahrstreifen und entsprechend beschilderten oder markierten Situationen kommt regelmäßig das Reißverschlussverfahren zur Anwendung; beim Einfädeln von einer Beschleunigungsspur gilt jedoch, dass die Hauptfahrbahn vorfahrtberechtigt bleibt und Einfahrende ihre Lücke suchen müssen.
Hinweise zu Sanktionen und Verstößen
Halten, Rückwärtsfahren, Wenden oder Fahren gegen die Fahrtrichtung auf der Einfahrt sind Bußgeldtatbestände; konkrete Sanktionen richten sich nach dem Bußgeldkatalog und dem Grad der Gefährdung
Der Bademantel, heute vertrauter Begleiter nach Dusche und Sauna, hat eine überraschend lange und vielgestaltige Geschichte. Sein Weg vom einfachen Überwurf zum Symbol von Komfort und Status verläuft über antike Thermen, orientalische Hamams, aufgeklärte Salons und die industrielle Textilproduktion bis in moderne Spa‑Kultur. Dieser Text zeichnet die wichtigsten Etappen nach und erklärt, wie aus Tüchern, Kaftanen und Morgenroben das wurde, was wir heute „Bademantel“ nennen.
Der Bademantel, heute vertrauter Begleiter nach Dusche und Sauna, hat eine überraschend lange und vielgestaltige Geschichte. Sein Weg vom einfachen Überwurf zum Symbol von Komfort und Status verläuft über antike Thermen, orientalische Hamams, aufgeklärte Salons und die industrielle Textilproduktion bis in moderne Spa‑Kultur. Dieser Text zeichnet die wichtigsten Etappen nach und erklärt, wie aus Tüchern, Kaftanen und Morgenroben das wurde, was wir heute „Bademantel“ nennen.
Erste Formen und Antike Traditionen
Vorläufer des Bademantels finden sich bereits in der Antike. In römischen Thermen wie auch in griechischen Bädern wurden nach dem Waschen leichte Überwürfe oder Tücher benutzt, die den Körper wärmten und die Intimsphäre schützten. Diese textilen Begleiter erfüllten primär pragmatiche Funktionen — Schutz vor Kälte und zum Aufsaugen von Feuchtigkeit — trugen aber auch sozial-symbolische Bedeutung, da Textilien und ihre Qualität Status anzeigten.
Orient und Hamam: Kaftan, Peshtemal und kultureller Transfer
Aus dem nahen Osten gelangten spezielle Formen der Badekleidung nach Europa. Im osmanischen Hamam entwickelten sich textile Begleiter wie Kaftane und Peshtemals: leichte, oft gewebte Tücher und Gewänder, die funktional und zugleich ästhetisch waren. Durch Handel und kulturellen Austausch — Reisen, Diplomatie, Kolonialkontakte und orientalische Moden — fanden diese Stücke Eingang in europäische Haushalte. Ihre luxuriöse Erscheinung weckte insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert die Begehrlichkeit der europäischen Elite.
Banyan, Morgenmantel und die europäischen Salons
Im 18. Jahrhundert etablierte sich in Europa der sogenannte „Banyan“, ein lose geschnittener Hausmantel mit exotischem Ursprung, der vor allem unter Männern der gelehrten und wohlhabenden Schichten populär war. Der Banyan, oft aus Seide oder bedruckter Baumwolle, wurde zum Symbol des intellektuellen Lifestyles: Man las, empfing Besuch im Hausgewand oder genoss den Morgenkaffee darin. Parallel entwickelten sich elegantere Morgenmäntel und Hausröcke für Damen; diese Vorläufer des modernen Bademantels vereinten Komfort, Repräsentation und Privatsphäre.
Industrialisierung, Materialinnovation und Alltagswerdung
Mit der Textilrevolution des 19. Jahrhunderts änderte sich das Bild grundlegend. Massenproduktion, neue Webtechniken und preiswertere Fasern machten solche Gewänder breiten Bevölkerungsschichten zugänglich. Im 20. Jahrhundert schließlich setzte sich der Frotteebademantel durch: saugfähiges Frottiergewebe, deutlich auf Funktionalität ausgerichtete Schnitte und die Verbreitung von Badezimmern in Haushalten verwandelten den Bademantel vom Luxusobjekt zum Alltagsgegenstand. Gleichzeitig sorgte die Film‑ und Werbeindustrie dafür, dass der Bademantel zu einem Träger von Lifestyle‑ und Wohlfühlbildern wurde.
Varianten, Funktionalität und Kultur heute
Heute existiert der Bademantel in zahlreichen Schnitten und Materialien: vom leichten Peshtemal‑ähnlichen Waffelpique für den Sommer über klassische Frottéemäntel für das Badezimmer bis zur satinierten Morgenrobe als Stilobjekt. International reflektiert die Gestalt des Mantels lokale Badetraditionen — etwa der japanische Yukata oder die türkische Hamam‑Textiltradition — und zeigt, wie Funktion, Ästhetik und kulturelle Identität zusammenwirken. Der Bademantel ist zugleich praktischer Gebrauchsgegenstand und Symbol für Entschleunigung, Selbstpflege und privaten Luxus.
Fazit
Der Bademantel ist kein zufälliges Modekapitel, sondern ein kulturhistorisches Produkt: aus praktischen Erwägungen entstanden, durch Mode, Handel und Technik geformt und heute ein ambivalentes Zeichen von Alltagstauglichkeit und Genuss. Wer den Bademantel anlegt, setzt eine jahrtausendealte Tradition fort — zwischen Wärme, Privatsphäre und stilistischer Selbstaussage. Und mal ehrlich: kaum ein Kleidungsstück vermittelt so souverän das Gefühl, dass der Haushalt für einen Moment stillsteht.
Bademantel mit Namen
Personalisierte Bademäntel mit Stickerei
Ursprünge im 19. Jahrhundert
Die Geschichte des Fußballschuhs beginnt im England des 19. Jahrhunderts – zur selben Zeit, als sich der moderne Fußball als Sport etablierte. Damals trugen Spieler robuste Arbeitsstiefel aus schwerem Leder, oft mit Eisenplatten oder Nägeln an der Sohle, um besseren Halt auf matschigem Untergrund zu gewährleisten. Diese improvisierten Lösungen waren jedoch gefährlich und führten 1863 zur ersten Regelung durch die Football Association: Metallteile an Schuhen wurden verboten.
Leder, Gerbung und Handwerkskunst
Leder war das dominierende Material der frühen Fußballschuhe. Die Auswahl der Tierhaut – ob Rind, Büffel oder Känguru – beeinflusste Gewicht, Flexibilität und Strapazierfähigkeit. Die Gerbung erfolgte zunächst pflanzlich, später auch chemisch, um das Leder widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit und mechanische Belastung zu machen. Die handwerkliche Verarbeitung war entscheidend: Nähte, Schnürung und Passform bestimmten die Ballkontrolle und den Schutz des Fußes.
Die Revolution der Schraubstollen
Ein Meilenstein war die Erfindung der Schraubstollen. 1949 patentierte der Bremer Ingenieur Alexander Salot ein Gewindesystem, das es erlaubte, Stollen je nach Platzverhältnissen auszutauschen. Diese Innovation wurde von Adi Dassler (Gründer von adidas) aufgegriffen und perfektioniert. Die Schraubstollen ermöglichten erstmals eine taktische Anpassung des Schuhs an Wetter und Spielfeld – ein Quantensprung für die Spieltechnik.
Materialwissenschaft und Ergonomie
Ab den 1950er Jahren begannen Hersteller, neue Materialien wie Gummi, Nylon und später Kunststoffe zu integrieren. Ziel war es, das Gewicht zu reduzieren und die Flexibilität zu erhöhen. Die Sohlen wurden differenziert: FG (Firm Ground), AG (Artificial Ground), SG (Soft Ground) – je nach Untergrund. Die Forschung konzentrierte sich zunehmend auf Biomechanik: Wie beeinflusst die Schuhform die Laufökonomie, Schusstechnik und Verletzungsprävention?
Hightech im 21. Jahrhundert
Moderne Fußballschuhe sind das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung. Sie bestehen aus gestrickten Obermaterialien, Carbon-Verstärkungen und computergestützten Designs. Sensoren, 3D-Druck und KI-gestützte Passformanalysen sind heute Teil der Entwicklung. Modelle wie der adidas Predator oder Nike Mercurial stehen exemplarisch für die Verschmelzung von Design, Funktion und Markenidentität.
Wissenschaftliche Erkenntnisse
Studien zeigen, dass die richtige Schuhwahl die Verletzungsrate senken kann. Die Anordnung und Länge der Stollen beeinflussen die Druckverteilung auf dem Fuß und die Stabilität bei Richtungswechseln. Auch die Interaktion mit dem Ball – Spin, Präzision, Geschwindigkeit – wird durch Material und Struktur des Schuhs maßgeblich beeinflusst.
Marktvolumen und Wachstum
Der globale Markt für Fußballschuhe hat sich in den letzten Jahren zu einem dynamischen Milliardenmarkt entwickelt. Laut aktuellen Branchenanalysen lag der weltweite Umsatz im Jahr 2023 bei rund 18,83 Milliarden US-Dollar. Prognosen zufolge wird dieser bis 2028 auf etwa 24,5 Milliarden US-Dollarsteigen – das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 5,4 %.
Ein alternativer Bericht schätzt den Marktwert für 2024 sogar auf 19,54 Milliarden US-Dollar, mit einem Wachstum bis 2031 auf über 27 Milliarden US-Dollar. Die Differenz ergibt sich aus unterschiedlichen Segmentdefinitionen und Methodologien – etwa ob Indoor-Schuhe oder Kindergrößen einbezogen werden.
Es ist wieder Urlaubszeit und nicht jeder verfügt über eine Garage oder einen Stellplatz. Ist man zur längere Erholung fern der Heimat, stellt sich die Frage, wie lange man eigentlich ein Auto am Straßenrand abstellen darf.
Wie lange darf man an derselben Stelle parken?
Um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen Blick in die Straßenverkehrsordnung werfen, die recht präzise Auskünfte bereithält.
Dort ist folgendes geregelt:
§ 12 Halten und Parken
(1) Das Halten ist unzulässig
1. an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen,
2. im Bereich von scharfen Kurven,
3. auf Einfädelungs- und auf Ausfädelungsstreifen,
4. auf Bahnübergängen,
5. vor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten.
(2) Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt.
(3) Das Parken ist unzulässig
1. vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten, soweit in Fahrtrichtung rechts neben der Fahrbahn ein Radweg baulich angelegt ist, vor Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 8 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten,
2. wenn es die Benutzung gekennzeichneter Parkflächen verhindert,
3. vor Grundstücksein- und -ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber,
4. über Schachtdeckeln und anderen Verschlüssen, wo durch Zeichen 315 oder eine Parkflächenmarkierung (Anlage 2 Nummer 74) das Parken auf Gehwegen erlaubt ist,
5. vor Bordsteinabsenkungen.
Unbegrenzt Parken erlaubt - wenn Auto TÜV hat und zugelassen ist
Für PKW jedoch finden sich auch in den weiteren Vorschriften keine zeitlichen Beschränkungen. Dies bedeutet nichts anderes, als dass die StVO für PKW grundsätzlich keine zeitlichen Vorgaben zum Parken enthält - sofern nicht an einer der weiter oben als Ausnahmen aufgeführten Stellen geparkt wird.
Jedoch müssen bestimmte Voraussetzungen unbedingt erfüllt sein:
Es ist ordnungsgemäß zum Straßenverkehr zugelassen
Die Plakette auf dem hinteren Nummernschild lässt eine gültige Hauptuntersuchung erkennen
Das Kennzeichen ist lesbar;
Die Beleuchtungseinrichtungen sind nicht verschmutzt (damit die Reflektoren sichtbar bleiben).
Sie dürfen also ein Auto, das abgemeldet ist oder keinen TÜV hat, nicht im öffentlichen Raum abstellen.
Parken in einer Großstadt - Deutsche Großstadt will Parkplatzproblem lösen: Die Hilfe kommt von Supermärkten
Auf neue Parkverbote muss man als Fahrzeugbesitzer immer gefasst sein
Worüber schon viele Dauerparker stolperten, ist in der Rechtsprechung übrigens auch längst geklärt: Es dürfen mit einer Ankündigungsfrist von drei Tagen mobile Parkverbote eingerichtet werden. Dies passiert oft bei Baustellen oder Veranstaltungen.
Sollten sich nach dieser Ankündigungsfrist noch PKW im Parkverbot befinden, dürfen diese legal und auf Kosten des Eigentümers abgeschleppt werden.
Es istd aher zu empfehlen bei länger andauernden Parken tatsächlich eine Vertrauensperson mit einem Satz Fahrzeugschlüssel zu versehen und zu bitten, vorsorglich im Abstand von zwei Tagen zu prüfen, ob nicht der obige Fall eingetreten ist.
Die Nutzung richtet sich nach dem Mietvertrag, der Hausordnungund dem Gebot der Rücksichtnahmegegenüber Nachbarn und Vermieter. Hier ist eine Übersicht:
Erlaubt (meist ohne Zustimmung)
Rauchen: Grundsätzlich erlaubt, solange Nachbarn nicht übermäßig belästigt werden
Grillen mit Elektrogrill: Häufig gestattet, Kohlegrills sind oft verboten
Bepflanzung: Blumenkästen innen am Geländer sind erlaubt – außen nur, wenn sicher befestigt
Wäsche trocknen: Mit Wäscheständer erlaubt, solange nichts über die Brüstung ragt
Möblierung: Tische, Stühle, Sonnenschirme – solange keine baulichen Veränderungen nötig sind
Dekoration: Lichterketten, Fahnen, Plakate – sofern keine optische Beeinträchtigung entsteht
Erlaubt mit Einschränkungen oder Zustimmung
Markisen & Sichtschutz: Nur mit Zustimmung des Vermieters, da bauliche Veränderung
Katzennetz: Erlaubt, wenn ohne Eingriff in die Bausubstanz und rückstandslos entfernbar
Satellitenschüssel: Nur mit Genehmigung, wenn sichtbar oder fest installiert
Solaranlage: Genehmigung erforderlich
Rankpflanzen: Möglich, aber keine Schäden an der Fassade oder Beeinträchtigung anderer
Nicht erlaubt
Mülllagerung: Verboten wegen Geruchsbelästigung und Schädlingsgefahr
Sexuelle Handlungen: Nicht gestattet – FKK-Sonnenbaden ist je nach Gerichtsurteil erlaubt, aber umstritten
Bauliche Veränderungen: Ohne Zustimmung verboten – z. B. Verfliesung, Außensteckdose, feste Umbauten
Lärm nach 22 Uhr: Nachtruhe beachten – laute Feiern oder Musik können abgemahnt werden
Userfrage: Bernd aus Altenburg wollte wissen:
Albert Deimel – Der Mann hinter dem Famos-Sparschäler
Albert Deimel war ein Schmied aus dem sauerländischen Ort Schönholthausen, der 1936 ein Küchenwerkzeug erfand, das bis heute in fast jeder Küchenschublade zu finden ist: den Famos-Kartoffelschäler, auch bekannt als Sparschäler
Die Patenturkunde vom 14. Februar 1936 befindet sich im Museum „Heimatstube“ Schönholthausen
Wer war Albert Deimel?
Geboren 1902 in Schönholthausen, Sauerland
Beruf: Schmied
Leidenschaftlicher Tüftler mit einem Gespür für praktische Haushaltslösungen
Seine Erfindung: Der Famos-Sparschäler
Patentiert am 14. Februar 1936als „Obst- und Kartoffelschäler“
Charakteristisch: Längs montierte, bewegliche Klinge, die sich den Konturen des Schälguts anpasst
Vorteil: Besonders dünnes Schälen mit minimalem Fruchtfleischverlust – daher der Name „Sparschäler“
Historische Bedeutung
Die Patenturkundeist heute im Museum „Heimatstube“ in Schönholthausen ausgestellt
Die Erfindung wurde später durch das Unternehmen Famos GmbHweiterentwickelt und produziert – heute unter dem Namen Westmark
Weitere Ideen von Deimel
Neben dem klassischen Schäler entwickelte er auch eine kleine Obst- und Kartoffelschälmaschine namens „Das neue Schälwunder“
Albert Deimel hat mit seiner Erfindung nicht nur Küchenarbeit erleichtert, sondern auch ein Stück Designgeschichte geschrieben. Der Famos-Sparschäler wird bis heute produziert und ist ein Paradebeispiel für funktionales Alltagsdesign.
Beachvolleyball entstand 1915 am Waikiki Beach in Hawaii, als George David Centermit seinen Freunden erstmals Volleyball auf Sand spielte.
In den 1920er Jahrenverbreitete sich das Spiel an den Stränden von Santa Monica, Kalifornien.
In den 1960er und 1970er Jahrenentwickelte sich Beachvolleyball zu einem beliebten Freizeitsport, oft verbunden mit Partys und einem entspannten Lebensstil.
Die ersten professionellen Turniere wurden in den 1980er Jahrenorganisiert, und 1987 gründete der internationale Volleyballverband FIVBdie World Tour, um Beachvolleyball weltweit zu etablieren.
Seit 1996ist Beachvolleyball eine olympische Disziplin, nachdem es 1992 in Barcelona noch als Demonstrationssportart vorgestellt wurde. Heute gehört Beachvolleyball zu den beliebtesten Sommersportarten weltweit.

Interessant ist, dass viele dieser Namen auf alte Berufsbezeichnungen zurückgehen. Berufsbezogene Nachnamen entstanden aus praktischen Gründen und sozialen Strukturen des Mittelalters. Hier sind einige der Hauptgründe:
Identifikation: In kleinen Gemeinschaften war es notwendig, Menschen voneinander zu unterscheiden. Berufsbezogene Nachnamen halfen dabei, Personen anhand ihres Berufs schnell zu identifizieren.
Erbe und Tradition: Berufe wurden oft von Generation zu Generation weitergegeben. Ein Nachname wie "Schmidt" zeigte an, dass mehrere Generationen in der Familie Schmiede waren. Soziale Stellung: Berufe spielten eine wichtige Rolle in der sozialen Hierarchie. Ein Nachname konnte den sozialen Status und die Rolle innerhalb der Gemeinschaft anzeigen.
Zugehörigkeit: Berufsnamen schafften Zugehörigkeit und Identifikation innerhalb von Berufsgruppen. Ein Müller oder Fischer war sofort als Mitglied einer bestimmten Berufsgruppe erkennbar.
Lokale Verwaltung: Behörden und Gemeinden nutzten Nachnamen zur Verwaltung und Dokumentation der Bevölkerung, insbesondere bei der Steuererhebung und der Erhebung von Abgaben.
Die Einführung von Nachnamen war ein bedeutender Schritt in der Entwicklung der Namensgebung und der Verwaltung in Europa.
1.Müller: Dieser Name leitet sich von dem Beruf des Müllers ab, der Getreide zu Mehl mahlte. Der Müller war eine wichtige Figur in ländlichen Gemeinschaften. Ab dem 14. Jahrhundert, als der Beruf des Müllers sich weit verbreitete.
2.Schmidt: Dieser Name kommt von dem Beruf des Schmieds, der Metalle bearbeitete, vor allem Eisen und Stahl. Der Schmied war unverzichtbar für die Herstellung von Werkzeugen und Waffen. Ab dem 12. Jahrhundert, als der Beruf des Schmieds an Bedeutung gewann.
3.Schneider: Dieser Name stammt von dem Beruf des Schneiders, der Kleidung herstellte und reparierte. Schneider waren in jeder Gemeinde notwendig. Ab dem 14. Jahrhundert, als die Schneiderei ein wichtiger Beruf wurde.
4.Fischer: Der Name Fischer geht auf den Beruf des Fischers zurück, der für die Versorgung mit frischem Fisch sorgte. Ab dem 14. Jahrhundert, als die Fischerei eine wichtige Nahrungsquelle darstellte.
5.Weber: Dieser Name leitet sich vom Beruf des Webers ab, der Stoffe webte und somit eine wichtige Rolle in der Textilproduktion spielte. Ab dem 14. Jahrhundert, als die Weberei eine zentrale Rolle in der Textilproduktion spielte.
6.Meyer: Der Name Meyer kommt von einem alten Amtstitel, der etwa dem heutigen Verwalter oder Verpächter eines Gutes entsprach. Ab dem 14. Jahrhundert, als der Begriff "Meier" als Verwalter eines Gutes gebräuchlich wurde.
7.Wagner: Dieser Name stammt von dem Beruf des Wagners (Wagenbauers), der Wagen und Karren herstellte und reparierte. Ab dem 14. Jahrhundert, als der Beruf des Wagners (Wagenbauers) an Bedeutung gewann.
8.Becker: Der Name Becker geht auf den Beruf des Bäckers zurück, der Brot und andere Backwaren herstellte. Bäcker waren essenziell für die Ernährung der Bevölkerung.Ab dem 14. Jahrhundert, als das Bäckerhandwerk weit verbreitet war.
9.Schulz: Dieser Name kommt von dem mittelalterlichen Amt des Schultheißen (Dorfvorstehers oder Bürgermeisters), der für die Verwaltung einer Gemeinde zuständig war. Ab dem 14. Jahrhundert, als der Schultheiß (Dorfvorsteher) eine wichtige Verwaltungsfunktion innehatte.
10. Hoffmann: Der Name Hoffmann leitet sich von einem Verwalter eines Hofes (Bauernhofs) ab. Ein Hoffmann war also für die Verwaltung eines landwirtschaftlichen Betriebes verantwortlich. Ab dem 14. Jahrhundert, als der Beruf des Hofmanns (Verwalter eines Hofes) gebräuchlich wurde
Dieses Bußgeld droht, wenn du Folgendes machst
Deine Bankkarte ist abgelaufen? ? Ein Fehler beim Entworgen kann schonmal bis zu 2.500 Euro Strafe kosten.
Wenndie Bankkarte abläuft, erhält man in der Regel eine neue. Doch wohin mit der alten Karte? Eine unsachgemäße Entsorgung kann sowohl rechtliche als auch sicherheitsrelevante Probleme mit sich bringen.
Bankkarte korrekt entsorgen: Hausmüll vermeiden
Die korrekte Entsorgung alter Bankkarten ist ein wichtiger Schritt, um sowohl die Umwelt zu schützen als auch persönliche Daten sicher zu halten. Bankkarten sollten nicht im Hausmüll entsorgt werden, da sie elektronische Mikrochips enthalten und somit als Elektrogeräte gelten.
Das bedeutet, dass sie nicht im Hausmüll entsorgt werden dürfen, da dies gesetzlich verboten ist und ein Bußgeld nach sich ziehen kann. Die Höhe des Bußgeldes variiert je nach Bundesland und kann zwischen 50 und 2.500 Euro liegen.
Stattdessen können sie bei speziellen Sammelstellen für Elektrogeräte abgegeben werden, die oft bei Wertstoffhöfen oder direkt bei Banken zu finden sind. Vor der Entsorgung ist es essenziell, den Chip, den Magnetstreifen und alle persönlichen Informationen wie Name und IBAN zu zerschneiden, um Datenmissbrauch zu verhindern.
Einige Banken bieten auch an, alte Karten zurückzunehmen und sicher zu entsorgen. Es ist ratsam, sich bei der eigenen Bank zu erkundigen, ob dieser Service angeboten wird. Durch das korrekte Entsorgen von Bankkarten tragen Sie zum Schutz Ihrer persönlichen Daten und zur Schonung natürlicher Ressourcen bei.
Der Vatertag, auch bekannt als Herrentag oder Männertag, wird in Deutschland an Christi Himmelfahrt begangen, dem 40. Tag des Osterfestkreises.
Die heutige Form des Vatertagsfeierns kam Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung auf, vermutlich aus wirtschaftlichen Interessen von Brauereiunternehmern ins Leben gerufen.
In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Teilen Brandenburgs wird auch die Bezeichnung „Männertag“ verwendet. Im Brauchtum steht die Herrentagspartie im Vordergrund, bei der Männer gemeinsam Ausflüge unternehmen und oft viel Alkohol konsumieren.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Name “Vatertag” ursprünglich aus den USA stammt. Dort wurde er 1910 von Sonora Smart Dodd ins Leben gerufen, um die Väter des Landes zu ehren. In Deutschland wurde dieser Name später mit dem deutschen Herrentag vermischt.
Trotz der weit verbreiteten Trink-Bräuche gibt es Initiativen, den Vatertag auch in Deutschland als Familientag zu begehen, der mit Ehepartner und Kindern gefeiert wird
Gibt es ähnliche Feiertage anderswo?
Ja, es gibt ähnliche Feiertage in vielen anderen Ländern, obwohl das Datum und die Art der Feierlichkeiten variieren können. Hier sind einige Beispiele:
USA: Der Vatertag wird immer am dritten Sonntag im Juni gefeiert. Die Idee kam schon im frühen 20. Jahrhundert auf, setzte sich aber lange nicht durch.
Frankreich: Der Vatertag wird, wie in den USA, am dritten Sonntag im Juni gefeiert2. Meist schenken Kinder Selbstgebasteltes oder malen ein Bild.
Niederlande: Der Vatertag wird am dritten Sonntag im Juni gefeiert. Typischerweise bringen Kinder ihren Vätern das Frühstück ans Bett und schenken ihnen kleine Geschenke.
Russland: Der Vatertag wird bereits am 23. Februar gefeiert, dem „Tag des Vaterlandsverteidigers“.
Taiwan: Den Vatertag feiern die Menschen in Taiwan am 8. August23. Denn das ist der achte Tag des achten Monats, der ba-ba ausgesprochen wird - und das heißt auf Chinesisch auch Vater.
Australien und Neuseeland: Die Väter begehen ihren Tag am ersten Sonntag im September. Vatertag ist Familientag, häufig gehen Eltern und Kinder zusammen frühstücken oder machen einen Ausflug.
Thailand: Am 5. Dezember, dem Geburtstag des verstorbenen Königs Bhumibol Adulyadej, ehren die Menschen den „Vater der Nation“ und feiern allgemein Vatertag.
Es ist interessant zu bemerken, dass der Vatertag in vielen Ländern auf einen Sonntag gelegt wird. In Deutschland wird der Vatertag an Christi Himmelfahrt gefeiert und fällt damit immer auf den Donnerstag 40 Tage nach Ostern.

Alte Tradition, neu interpretiert
Mit SchenkeinBäumchen wird eine alte Tradition wiederhergestellt:
Einen Baum zu pflanzen, wenn ein wichtiges Ereignis im Leben geschieht. Ob Sie sich entscheiden für einen Geburtsbaum, Hochzeitbaum, Geburtstagsbaum, neue Wohnungbaum, Wunschbaum, Glücksbaum oder einen Weihnachtsbaum als Werbegeschenk , für jede Gelegenheit gibt es ein junger Geschenkbaum mit entsprechender Symbolik. Ihr Baumgeschenk wächst und blüht und ist eine Erinnerung für Jahrzehnte.

Schlaumayers Antwort:
Die Namensänderung geht auf Ludwig I. zurück, der seinen Sohn Otto als König nach Griechenland schickte. Die Schreibweise von Baiern oder Bayern hat sich im Laufe der Geschichte mehrmals geändert. Die ursprüngliche Form war Baiern.
König Ludwig I. von Bayern war ein großer Verehrer von allem, was mit griechischer Kunst, Geschichte und Kultur zusammenhängt. Gleich nach seiner Thronbesteigung im Jahr 1825 ordnete er an, dass die von ihm beherrschte Monarchie nicht mehr Baiern heißen soll, sondern Bayern. Der Ersatz des Buchstaben „i“ durch ein „y“ wird als Ausdruck des von dem kunstsinnigen und baufreudigen König praktizierten Philhellenismus gewertet.
Seine Liebe zu den alten Griechen oder, wie man auch sagte, zu den Hellenen, führte dazu, dass Bauten in München und anderswo in der Art antiker Tempel errichtet wurden. Berühmte Beispiele für die Rückbesinnung auf die Antike sind im Land der Bajuwaren die auch auf Münzen und Medaillen abgebildete Walhalla auf einem Berg bei Donaustauf, das Siegestor und die Feldherrnhalle in München sowie weitere Glanzleistungen des in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Architektur und bildenden Kunst erblühenden Klassizismus.
Allerdings stieß diese Änderung auf Widerstand bei vielen Bayern, die sich weiterhin als "bairisch" bezeichneten. Während der Novemberrevolution von 1918 und der Räterepublik von 1919 wurde die Schreibweise Baiern wieder vermehrt verwendet, um sich von dem monarchistischen Bayern abzuheben. Nach dem Ende der Räterepublik setzte sich jedoch die Schreibweise Bayern wieder durch und ist bis heute die offizielle Bezeichnung des Freistaats.

Die Kerzen sind eine der ältesten Formen der künstlichen Beleuchtung.
Sie wurden schon in der Antike von den Ägyptern, Griechen und Römern verwendet, um ihre Tempel, Häuser und Gräber zu erhellen.
Die ersten Kerzen bestanden aus Bienenwachs, Talg oder Pflanzenfett, das um einen Docht aus Baumwolle, Flachs oder Hanf gewickelt wurde. Die Kerzen brannten mit einer rußigen und ungleichmäßigen Flamme, die oft einen unangenehmen Geruch verströmte.
Im Mittelalter wurden die Kerzen zu einem Symbol des Christentums. Sie repräsentierten das Licht Christi, das die Dunkelheit der Welt vertreibt. Die Kirche verlangte, dass die Kerzen aus reinem Bienenwachs hergestellt werden, um ihre Heiligkeit zu gewährleisten. Die Kerzen wurden auch zu einem wichtigen Handelsartikel, da sie in vielen Bereichen des Lebens benötigt wurden, wie zum Beispiel bei der Navigation, der Uhrzeitmessung oder der Medizin.
Im Laufe der Zeit wurden die Kerzen immer weiter verbessert. Im 18. Jahrhundert erfand der französische Chemiker Antoine Lavoisier die Sauerstoffkerze, die eine helle und saubere Flamme erzeugte. Im 19. Jahrhundert entwickelte der englische Chemiker Joseph Swan die Paraffinkerze, die aus einem Nebenprodukt der Erdölraffination bestanden. Im 20. Jahrhundert kamen die Stearinkerze auf den Markt, die aus gehärtetem Pflanzenöl hergestellt wurden. Diese Kerzen hatten eine längere Brenndauer und eine höhere Schmelztemperatur.
Heute gibt es eine Vielzahl von Kerzenarten, Formen, Farben und Düften. Sie werden nicht nur als Lichtquelle, sondern auch als Dekoration, Geschenk oder Stimmungsmacher verwendet. Sie können aus verschiedenen Materialien wie Wachs, Gel, Soja oder Bienenwachs bestehen. Sie können auch verschiedene Zusätze wie Duftöle, Farbstoffe oder Glitzer enthalten. Die Kerzen sind ein faszinierendes Produkt der menschlichen Kultur und Kreativität, das uns seit Jahrtausenden begleitet.
Wie werden Kerzen gemacht?
Das ist eine gute Frage, die eine lustige Antwort verdient. Kerzen sind im Grunde genommen feste Stücke von Wachs, die einen Docht in der Mitte haben. Wenn man den Docht anzündet, schmilzt das Wachs und brennt langsam ab. Aber wie kommt das Wachs in die Kerze? Nun, das ist ein komplizierter Prozess, der viel Geschick und Geduld erfordert. Hier sind die Schritte, wie man eine Kerze macht:
- Zuerst braucht man Wachs. Das kann man entweder kaufen oder selbst herstellen, indem man Bienenwachs oder Paraffin schmilzt. - Dann braucht man einen Docht. Das ist ein dünner Faden aus Baumwolle oder Leinen, der das Wachs aufsaugt und die Flamme hält. Man kann einen Docht kaufen oder selbst machen, indem man einen Faden mit Wachs tränkt.
- Als nächstes braucht man eine Form. Das ist ein Gefäß, in das man das flüssige Wachs gießt, um die Kerze zu formen. Man kann eine Form kaufen oder selbst basteln, indem man zum Beispiel eine leere Konservendose oder ein Glas benutzt.
- Dann muss man das Wachs erhitzen, bis es flüssig wird. Das kann man in einem Topf auf dem Herd oder in einer Mikrowelle machen. Man muss aber vorsichtig sein, dass das Wachs nicht zu heiß wird oder überkocht.
- Wenn das Wachs flüssig ist, kann man Farbe oder Duft hinzufügen, um die Kerze zu personalisieren. Man kann zum Beispiel Lebensmittelfarbe oder ätherische Öle verwenden. Man muss aber darauf achten, dass die Farbe oder der Duft nicht zu stark sind oder das Wachs verändern.
- Dann muss man den Docht an einem Ende an der Form befestigen. Das kann man mit einer Nadel oder einem Klecks Wachs machen. Man muss darauf achten, dass der Docht gerade und mittig ist.
- Dann muss man das flüssige Wachs vorsichtig in die Form gießen, bis sie fast voll ist. Man muss darauf achten, dass keine Luftblasen entstehen oder der Docht verrutscht. - Dann muss man die Kerze abkühlen lassen, bis das Wachs fest wird. Das kann mehrere Stunden dauern, je nach Größe und Temperatur der Kerze. Man sollte die Kerze nicht bewegen oder anfassen, bis sie vollständig ausgehärtet ist.
- Dann muss man die Kerze aus der Form lösen, indem man sie vorsichtig herauszieht oder schneidet. Man muss darauf achten, dass die Kerze nicht bricht oder beschädigt wird.
- Zum Schluss muss man den Docht auf die gewünschte Länge kürzen, indem man ihn mit einer Schere abschneidet. Man sollte den Docht nicht zu kurz oder zu lang lassen, sonst brennt die Kerze nicht richtig. Und voilà! Man hat eine selbstgemachte Kerze! Jetzt kann man sie anzünden und genießen, oder verschenken und jemandem eine Freude machen. Aber Vorsicht: Kerzen sind Feuergefahr! Man sollte sie nie unbeaufsichtigt lassen oder in der Nähe von brennbaren Materialien platzieren. Und immer daran denken: Sicherheit geht vor!

Die Frage nach dem Ursprung der Grillsaucen ist nicht leicht zu beantworten, da es verschiedene Arten von Saucen gibt, die zum Grillen verwendet werden. Eine Möglichkeit ist, die Geschichte der Barbecuesauce zu betrachten, die eine der bekanntesten und beliebtesten Grillsaucen ist. Die Barbecuesauce ist eine würzige Sauce, die meist auf Tomatenbasis hergestellt wird und oft Raucharoma enthält. Sie wird sowohl als Glasur als auch als Dip für Grill- und Barbecuegerichte verwendet.
Die erste industriell hergestellte Barbecuesauce stammt von der Firma Heinz und kam 1948 in den USA in den Handel. Ursprünglich hat sich die Idee der BBQ-Sauce aus verschiedenen regionalen Traditionen entwickelt, insbesondere in den Südstaaten der USA
Kokos Finger Holz ist eine Art von Holz, das aus der Schale der Kokosnuss gewonnen wird. Es hat eine harte und faserige Struktur, die es ideal für die Herstellung von Möbeln, Spielzeug, Schmuck und anderen Gegenständen macht. Kokos Finger Holz ist auch umweltfreundlich, da es ein Nebenprodukt der Kokosnussindustrie ist und keine zusätzlichen Bäume gefällt werden müssen. Kokos Finger Holz hat eine natürliche braune Farbe, die je nach Alter und Behandlung des Holzes variieren kann. Es kann auch lackiert, gebeizt oder poliert werden, um verschiedene Effekte zu erzielen. Kokos Finger Holz ist ein vielseitiges und nachhaltiges Material, das viele Vorteile bietet.
Die Herstellung von Kokosfingern aus Holz ist ein einfacher und umweltfreundlicher Prozess, der nur wenige Materialien und Werkzeuge erfordert. Kokosfingern sind kleine Stäbchen aus Kokosfasern, die als natürliche Zahnseide verwendet werden können. Sie sind biologisch abbaubar und helfen, die Mundgesundheit zu verbessern. Um Kokosfingern aus Holz herzustellen, benötigt man folgende Schritte:
- Schneiden Sie ein Stück Holz in die gewünschte Länge und Breite. Das Holz sollte glatt und splitterfrei sein. Sie können jedes Holz verwenden, das Sie zur Verfügung haben, aber Hartholz ist langlebiger als Weichholz.
- Ritzen Sie eine Seite des Holzes mit einem scharfen Messer oder einer Säge ein. Die Rillen sollten etwa einen Millimeter tief und einen halben Zentimeter voneinander entfernt sein. Dies sind die Führungen für die Kokosfasern.
- Schälen Sie eine reife Kokosnuss und entfernen Sie das weiße Fruchtfleisch. Schneiden Sie das Fruchtfleisch in dünne Streifen und lassen Sie es an der Luft trocknen oder in einem Ofen bei niedriger Temperatur backen, bis es hart und spröde ist.
- Brechen Sie die getrockneten Kokosstreifen in kleine Stücke und ziehen Sie die Fasern auseinander. Die Fasern sollten etwa fünf Zentimeter lang sein. Sie können auch fertige Kokosfasern kaufen, wenn Sie keine Kokosnuss haben.
- Legen Sie die Kokosfasern in die Rillen des Holzes und drücken Sie sie fest an. Die Fasern sollten bündig mit dem Rand des Holzes abschließen. Schneiden Sie überschüssige Fasern mit einer Schere ab.
- Wiederholen Sie den Vorgang für die andere Seite des Holzes, so dass beide Seiten mit Kokosfasern bedeckt sind. - Glätten Sie die Kanten des Holzes mit Schleifpapier oder einer Feile, um scharfe Ecken zu vermeiden.
- Ihr Kokosfinger aus Holz ist nun fertig. Bewahren Sie ihn an einem trockenen Ort auf und verwenden Sie ihn nach Bedarf, indem Sie ihn zwischen die Zähne schieben und hin und her bewegen. Ersetzen Sie ihn regelmäßig durch einen neuen, um Bakterien zu vermeiden.
Seit dem 15. Jahrhundert ist der 14. Februar in England der „Tag der Liebenden“. Der Tag wird mit Fruchtbarkeitsritualen und Blumen für den Partner gefeiert. Als „Heiliger der Zärtlichkeit“ ist Valentin daher bis heute Schutzpatron der Verliebten und Namensgeber unseres heutigen Valentinstags.
Das Brauchtum dieses Tages geht auf das Fest des Heiligen Valentinus zurück, eines Märtyrers, in dessen Hagiographie möglicherweise die Vitae mehrerer Märtyrer dieses Namens zusammengeflossen sind. Der Gedenktag des hl. Valentinus am 14. Februar wurde von Papst Gelasius im Jahre 496 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Verbreitet gibt es jedoch um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden.

Es gibt jedoch Hinweise, dass die Leidensgeschichte des Heiligen und sogar dessen Existenz erfunden wurden. Es wurde fälschlicherweise angenommen, dass eine von einem Spender namens Valentin finanzierte Basilika für einen Heiligen namens Valentin gebaut wurde.
In England gilt der Valentinstag seit Jahrhunderten als "Tag der Verliebten", an dem gern Liebesbriefe und -karten verschickt werden, auch anonym. Der amerikanische Brauch, seine Partnerin oder den Partner mit einem kleinen Geschenk zu erfreuen, erreichte Deutschland erst mit US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg. 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten "Valentinsball". Von da an verbreiteten sich die Bräuche des Valentinstags über ganz Deutschland. Inzwischen spaltet der Tag das Land. Während ihn die einen als Anlass für Liebesbekundungen und Geschenke sehen, lehnen es andere ab, sich am inzwischen heftig kommerzialisierten Valentinstag zu beteiligen.
In einer aktuellen Umfrage ist man zu dem Ergebniss gekommen das der Valentinstag nicht mehr nur der Tag für Verliebte ist , sondern zunehmend denn neben dem Partner auch Familienmitglieder, Freunde und Kollegen beschenkt werden. Romantik ist für die meisten Frauen am Valentinstag das A&O. Besonders romantische Valentinstag Geschenke für die Freundin sind Klassiker, wie ein graviertes Schmuckstück, Handtaschen und Geldbörse, Pralinen und natürlich rote Rosen. Weniger beliebte Geschenke zum Valentienstag sollen laut der Umfrage Messersets oder Feuerzeug sein. Weiterhin gelten Schuhe als ungeeignetes Geschenk.
Alle Biotonnen im Landkreis Waldshut-Tiengen sind mit einem Filterdeckel ausgestattet.
Der Filter enthält ein Kokossubstrat das durch Wasser aktiviert wird und dafür sorgt das die Gerüche aus der Biotonne neutralisiert werden.
Ob der Filter getauscht werden muss, kann durch den Geruchstest geprüft werden. Nur wenn - vor allem im Sommer - die Biotonne trotz Filter sehr stark riecht, bedeutet dies, dass der Filter erneuert werden muss. Für den Austausch der Filter ist jeder Haushalt selbst zuständig. Neue Filtersubstrate können für 10,00 Euro erworben werden.
Verkaufstellen sind hier einsehbar
Wie der Filter gewechselt wird siehst Du hier
Wie kann ich Maden in der Biotonne vermeiden?
Für die Bekämpfung vonMadenist Essigwasser besonders zu empfehlen. Sprühe dazu eine Mischung aus Essigessenz und Wasser auf den Boden und an die Wände deiner Biotonne sowie auf die Unterseite des Deckels. Lasse das Ganze danach gut trocknen.
Beim kauf des Substrates ist es wichtig auf die richtige Tonnengröße zu achten.
Gartenabfälle (zum Beispiel Abraum von Beeten, Baumschnitt, Baumrinde, Blumen, Blumenerde, Hecken- und Strauchschnitt, Laub, Nadeln, Pflanzen, Pflanzenteile, Reisig, Moos, Rasen- und Grasschnitt, Unkraut, Wildkraut, Zweige) Heu, Stroh (kleine Mengen) Topfpflanzen (ohne Topf), auch mit Blumenerde Schnittblumen Bioabfall-Sammeltüten/-beutel aus Papier und aus gekennzeichneten zertifizierten biologisch abbaubaren Kunststoffen
Brot- und Backwarenreste
Eierschalen
Fischreste und -gräten (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein Hochglanzpapier, zum Beispiel von Zeitschriften, Illustrierten, oder Papier aus Alttapeten)
Fleisch- und Wurstreste (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein Hochglanzpapier, zum Beispiel Zeitschriften, Illustrierten, oder Papier aus Alttapeten)
Gemüsereste, Gemüseabfälle (zum Beispiel Kartoffelschalen, Gemüseputzreste und so weiter)
Salatreste, Salatabfälle
Käsereste, einschließlich Naturrinde
Kaffee-Filtertüten, Kaffeesatz Knochen (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein Hochglanzpapier, zum Beispiel von Zeitschriften, Illustrierten, oder Papier aus Alttapeten)
Milchproduktreste
Nussschalen
Obstreste, Obstschalen (auch von Südfrüchten, Zitrusfrüchten) Speisereste, roh, gekocht, verdorben (haushaltsübliche Mengen; gegebenenfalls in Küchenpapier/Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt, kein Hochglanzpapier zum Beispiel von Zeitschriften, Illustrieren, oder Papier aus Alttapeten)
Teebeutel, Teereste Federn Haare Kleintierstreu (nur aus biologisch abbaubarem Material) einschließlich enthaltenen Exkrementen von Kleintieren
Holzwolle, Holzspäne, Sägespäne (nur von unbehandeltem Holz)
Asche
Blumen- und Pflanztöpfe aus Kunststoff (auch zertifiziert biologisch abbaubar oder als kompostierbar gekennzeichnet), Ton, Keramik, Glas, Metall Draht (zum Beispiel Blumenbindedraht)
Einweggeschirr und -besteck aus Kunststoff (auch zertifiziert biologisch abbaubar oder als kompostierbar gekennzeichnet)
Exkremente von Tieren (zum Beispiel Katzen- undHundekot)
Glas
Geschenkband Gummiartikel Holzreste, behandelt (zum Beispiel imprägniert, lackiert, lasiert)
Hygieneartikel (Tampons, Binden und so weiter)
Kaffeekapseln aus Kunststoff (auch zertifiziert biologisch abbaubar oder als kompostierbar gekennzeichnet)
Aluminium
Kehricht
Keramik
Porzellan Kerzenreste Kleintierstreu, nicht biologisch abbaubar (zum Beispiel mineralische Katzenstreu aus Tonmineralien wie Bentonit und so weiter)
Kohlepapier
Lederreste
Medikamente
Möbelholz
Papier, Pappe, Papierhandtücher, Papiertaschentücher, Servietten Plastiktüten, Trage- und Einkaufstaschen aus Kunststoff (auch zertifiziert biologisch abbaubar oder als kompostierbar gekennzeichnet)
Putzlappen und -tücher Ruß schadstoffhaltige Abfälle, Problemabfälle Spanplattenholz
Staubsaugerbeutel Tapeten
Teppichböden Textilien
Verbandmaterial
Verpackungen, zum Beispiel aus Kunststoff (auch zertifiziert biologisch abbaubar oder als kompostierbar gekennzeichnet),
Glas
Metall Verbundverpackungen Watte, Wattestäbchen Windeln
Um es gleich vorweg zu nehmen! Hier wusste das auch niemand also haben wir das wissenschaftlich geklärt.

Der Teebeutel wurde versehentlich von dem Teehändler Thomas Sullivan in New York 1908 erfunden.
Um Teeproben an seine Kunden zu versenden, füllte er den Tee in kleine Seidenbeutel. Seine Kunden nutzten die kleinen Beutel dazu, sie ganz in das Wasser einzutauchen, in dem Glauben, dass dies so von Sullivan vorgesehen gewesen sei.
Bis er jedoch wurde, was er heute ist, sollten noch ein paar schöne Fehler passieren. Sullivan packte seinen Tee in Seidenbeutel – was recht gut funktionierte. Nun begannen gerissene Händler jedoch, die edlen Teekräuter mit billigem Heu zu strecken. Um das zu verhindern, klebte der Brite John Horniman seine Beutel mit Leim zu. Jetzt waren sie sicher verschlossen, aber der Tee schmeckte abscheulich nach Klebstoff.
Recht bald trat das Unternehmen Teekanne aus Düsseldorf auf den Plan – heute Teebeutelweltmarktführer. Im Ersten Weltkrieg produzierte die Firma Teebeutel aus Mull, einem derart dichten Gewebe, dass kein Kraut der Welt seinen Geschmack ins heiße Wasser hätte entfalten können. Also tranken die Truppen heißes Wasser.
Den Teebeutel, wie wir ihn heute kennen, erfand schließlich Adolf Rambold im Jahr 1929. Er erfand den Doppelkammerbeutel aus Pergamentpapier mit Heftklammerverschluss. Und eine Teebeutelpackmaschine erfand er obendrein.
Seitdem werden weltweit täglich unzählige Beutel ins Wasser gehängt – und manchmal an die Decke geschleudert. Rudi Dutschke pfefferte in den Sechzigerjahren seinen Teebeutel an die Decke der Kneipe „Wilhelm Hoeck 1892“ in Berlin Charlottenburg. Der Beutel klebt bis heute.
350 n.Chr. Tee wurde erstmals in dem Wörterbuch von Kuo Po als „Tu“ erfasst und einfach wie ein „Ein Getränk aus gekochten Blättern“ beschrieben.
476 n.Chr. Die Nomaden aus Zentralasien waren die ersten, die Tauschhandel mit dem Tee entlang der Großen Mauer trieben 780 n.Chr. Der Adoptivsohn von buddhistischen Mönchen LuYu schrieb eine erste fachliche Studie über den Tee mit dem einfachen Titel „Das klassische Buch vom Tee“ (Cha Ching). Das Buch ist in 10 Kapitel unterteilt und behandelt Themen wie Herkunft und Kultivierung der Teepflanze, Anbaugebiete, Teeherstellung, Methoden und Utensilien der Teezubereitung.
620 – 1279 n. Chr. Während der Tang Dynastie (620-907 n. Chr.) erlebte der Tee seine goldene Zeit. Die Kunst der Teezubereitung und der Teeproduktion wurde in dieser Zeit verfeinert und perfektioniert. Gleichzeitig erlebte Tee seinen Aufschwung als kostbare Handelsware, die sich auch rasch in den Nachbarländern verbreitete. In der nachfolgenden Sung Dynastie (960-1279 n. Chr.) entstand in neuen Provinzen die Tradition der blumigen Tees.
1279 – 1368 Tee verlor seine Popularität während der Mogul-Herrschaft (1279-1368), blühte jedoch während der Ming Dynastie wieder auf, als die Fermentation entdeckt wurde. Dadurch wurde die Produktion von neuen Teesorten wie Oolong und Schwarzer Tee ermöglicht.
1492 Die erste Teekanne entstand in Yi-Xing
1610 Die Holländische Ostindische Kompanie wurde gegründet und brachte den ersten Grüntee aus Japan und Schwarztee aus China auf dem Seeweg über Java nach Holland. Da die Reise von China oder Japan nach England mindestens 6 Monate bis zu einem Jahr dauerte, litt die Qualität des Tees durch die feuchte Seeluft und die Schiffslagerung auf dem Seeweg erheblich.
1618 Auf dem beschwerlichen Landweg brachte Wassilij Storkow erstmals Tee nach Russland als Geschenk für den Zaren. Als russischer Gesandter schickte er von China aus 200 Kisten Tee über einen Karawanen-Handelsweg nach Russland.
1644 Holländer lieferten die ersten 100 Pfund Tee nach England
1657 Der Engländer Thomas Garrington begann in seinem „Coffee Shop" in London mit dem Ausschank von Tee. Zunächst dem Adel vorbehalten, war der Tee bald von den Schöngeistern, die in den „Coffee Houses" verkehren, sehr geschätzt, und letztere wurden dann auch in „Teehäuser" umbenannt.
1658 Die ersten Werbung mit Flugblättern für Tee erschien in England, wonach der Tee den Körper und Geist bis ins hohe Alter gesund erhalten sollte.
1717 Thomas Twining eröffnete das erste Teegeschäft in London
1773 Die Briten brachten den Tee auch mit in die „Neue Welt“, wo der Tee bald auf dem dritten Platz der importierten Handelsgüter stand. Diese Tatsache nahm die britische Regierung zum Anlass, Tee in den Kolonien mit hohen Steuern zu belegen und verursachte damit im ganzen Land Proteste. Am 16. Dezember 1773 verkleideten sich Mitglieder der Freimaurerloge Saint Andrew in Boston als Mohikaner, enterten die im Hafen liegenden Schiffe der East India Company und warfen 342 Kisten Tee über Bord. Dieser Akt, bekannt als 'Boston Tea Party', gilt als Auftakt zum amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
Mitte des 17. Jahrhunderts kam Tee über Holland nach Ostfriesland, wo sich eine eigene Teekultur entwickelte.
1778 Der Preußische König Friedrich II versuchte den Teekonsum in Deutschland zu verbieten und blieb dabei erfolglos.
1810 Die chinesischen Einwanderer brachten verschiedenen Tee-Pflanzen aus der Provinz Fujian nach Formosa (Taiwan).
1848 Robert Fortun wurde von der Ostindischen Kompanie nach China geschickt, mit dem Ziel, Teepflanzen zu beschaffen und die Monopolstellung der Chinesen damit zu brechen. In einem Zeitraum von 3 Jahren verschiffte Robert Fortune über 20000 Stecklinge und Sämlinge von Teepflanzen nach Indien. Er überredete sogar mehrere chinesische Teebauern, mit ihm nach Indien zu gehen, um beim Aufbau der Teeplantagen und Teeproduktion zu helfen. Als erster Europäer entdeckte er während seiner Reise, dass Grüner Tee und Schwarzer Tee aus derselben Pflanze hergestellt wurden.
1860 Tee wurde auf Ceylon (Sri Lanka) angebaut. Ein junger Schotte James Taylor experimentierte in den königlichen Botanischen Gärten von Peradeniya in Sri Lanka mit den Teesamen. Die 10 Hektar große Plantage Loolecondera, auf der Taylor den ersten kommerziellen Anbau durchführte, wurde zum Muster für die zukünftige Entwicklung der Teeindustrie Sri Lankas.
1866 Das große Teeclipper-Rennen, das wegen seines knappen Ausgangs bekannt ist, startete am 29 Mai 1866 in China. Von den neun Schiffen, die von Foochow nach London segelten und die neue Tee-Ernte an Bord hatten, erreichten nach einer Strecke von mehr als 16.000 Meilen, die durch alle Windsysteme der Erde ging, die ersten fünf ihr Ziel mit nicht einmal drei Tagen Unterschied. Es waren die Clipper Ariel, Taeping, Serica, Fiery Cross und Taitsing. Nach nur 99 Tagen segelten die Ariel und die Taeping fast Seite an Seite in den englischen Kanal. Mit einem Vorsprung von nur 20 min. vor der Ariel gewann die Taeping das Rennen. (Taeping, Bj. 1863, englischer Teeklipper wurde 1872 auf einer Reise nach China vermisst; Ariel, Bj. 1865, englischer Teeklipper ist 1871 im Chinesischen Meer wrackgelaufen).
1904 Die klassische Methode zur Eisteebereitung wurde vor mehr als 100 Jahren auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis populär. Der Kaufmann Richard Blechynden wollte den Amerikanern Schwarztee schmackhaft machen. Doch im Sommer der Weltausstellung herrschten enorme Temperaturen. Niemand wollte bei dieser Hitze ein heißes Getränk kosten. So goß er den heißen Schwarztee über Eiswürfel und kreierte kurzerhand den „Iced Tea“, den die schwitzenden Besucher mit Freude annahmen.
1908 Der Teebeutel wurde versehentlich von dem Teehändler Thomas Sullivan in New York erfunden. Um Teeproben an seine Kunden zu versenden, füllte er den Tee in kleine Seidenbeutel. Seine Kunden nutzten die kleinen Beutel dazu, sie ganz in das Wasser einzutauchen, in dem Glauben, dass dies so von Sullivan vorgesehen gewesen sei.
Glamping ist ein Kunstwort aus dem Englischen und setzt sich aus den Begriffen „Glamourous“ und „Camping“ zusammen. Es handelt sich also um glamouröse Campingunterkünfte. Der Begriff Glamping wurde 2005 in England geprägt.
Man kombiniert somit also den Luxus eines Hotels mit der Romantik eines Outdoor-Urlaubs. Obwohl die Urlaubsart Glamping noch relativ neu ist, hat sie schon viele Anhänger gefunden und in der Tourismusbranche Fuß gefasst.
Die Unterkünfte erinnern keineswegs an die, die man aus dem Zeltlager kennt. Es handelt sich dabei eher um großzügige Zelte oder Reisemobile, die mit bequemen Betten, eigenem Badezimmer und hochwertigen Designermöbeln ausgestattet sind. Es gibt aber auch außergewöhnlichere Unterkünfte wie Indianer-Tipis oder Baumhäuser.
Ein weiterer Unterschied zum normalen Campen ist, dass ihr euer Zelt nicht selber mitbringen müsst, sondern eure Unterkunft schon vor Ort ist. Auch von Außen sind die Unterkünfte mehr als ansehnlich und meist in einer wunderschönen Kulisse gelegen. Das Glamping erfreut sich allerdings auch über immer mehr Beliebtheit auf Festivals.
Bei vielen Festivals kann man sich nun nämlich aussuchen, ob man einen Schlafplatz auf dem Camping- oder auf dem Glampingplatz möchte.
Somit ist Glamping die perfekte Option für alle, die unter dem Sternenhimmel schlafen und die Natur hautnah erleben möchten, dabei jedoch nicht einen gewissen Standard und Luxus aufgeben möchten.
Die Ursprünge des Glampings finden sich bei den ersten Afrikasafaris des 19. und 20. Jahrhunderts, Safaritouristen übernachteten in luxuriös ausgestatteten Zelten.
Bereits im 16. Jahrhundert gab es ähnliche Übernachtungsstätten in Schottland und Frankreich.
Glamping fand zunächst großen Anklang in warmen Ländern, heute ist das Phänomen auch in Europa angekommen und stark verbreitet.
Anfang der 2000er-Jahre entwickelte sich der Trend in den USA. Campingliebhaber begannen ihre Wohnmobile und Zelte hochwertiger zu gestalten und den Campingbereich zu erweitern. Promis wie Starkoch Jamie Oliver oder Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher haben sich als Glamper geoutet und so die neue Variante von nachhaltigem und stilvollem Campen bekannt gemacht.
Der renommierte Trend- und Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel vom Heidelberger Institut für Trend- und Zukunftsforschung bezeichnete Glamping sogar als einen der wichtigsten Tourismustrend in Hinblick auf kommende Jahre.
Was ist wichtig für eine lange Lebensdauer meiner Reifen ?
Tatsächlich liegen auf europäischer Ebene Statistiken vor, denen zufolge die durchschnittliche Reifenlaufleistung bei Fahrern, die für gewöhnlich einen normalen Fahrstil pflegen, zwischen 25.000 und 50.000 Kilometern liegt. Bei einer entspannteren Fahrweise sind als Spitzenwert sogar 75.000 Kilometer möglich.

Es gibt viele Faktoren von der die Laufleistung der Reifen abhängig ist. Hier sind wie wichtigsten.
Fahrzeugtyp

Hier geht es vor allem um Leistung, Drehmoment und die Bremsen. Wenn Sie ein leistungsstarkes Auto fahren, ist die Belastung der Reifen höher, da stärkere Kräfte wirken und das Gummi sich schneller auf der Straße abreibt
Fahrzeugzustand

Ein gut gewartetes Fahrzeug ist auch gut für die Laufleistung der Reifen. Wenn die Spur nicht korrekt eingestellt ist oder die Stoßdämpfer defekt sind, leidet darunter die Lebensdauer der Reifen.
Luftdruck

Der Reifendruck ist eines der wichtigsten Kriterien. Nur wenn dieser stimmt, liegt das Gummi optimal auf der Straße. Ist der Druck zu niedrig, fallen die Flanken ein und werden stärker gewalkt. Außerdem liegt das Profil vor allem mit den Kanten auf der Straße – eine gleichmäßige Abnutzung ist nicht gegeben. Bei zu hohem Luftdruck wölbt sich der Reifen ballonartig und die Mitte des Profils wird verstärkt beansprucht.
Beladung
Neben dem Fahrzeuggewicht spielt die Zuladung eine Rolle. Je schwerer der gesamte PKW, desto mehr Druck ist von oben auf den Reifen und desto höher ist auch die Abnutzung. Das betrifft übrigens sowohl Gepäck, als auch die Anzahl der mitfahrenden Personen. Sind Sie meist allein unterwegs ist die Laufleistung der Reifen höher, als wenn Sie immer zu viert im Fahrzeug sitzen.
Hier ist sowohl die Gesamtgeschwindigkeit entscheidend, als auch die Fahrmanöver. Starkes Bremsen und schnelles Beschleunigen nutzt das Gummi schneller ab. Es macht übrigens sogar einen kleinen Unterschied, ob Sie viele Kurzstrecken oder eher Langstrecken fahren, da der Reifen immer eine kleine Aufwärmphase braucht, bis er „Betriebstemperatur“ erreicht hat.
Häufig befahrene Straßen
Der Straßenbelag hat einen hohen Einfluss auf die Haftung des Reifens auf der Strecke und damit auch auf die Abnutzung. Wenn Sie häufig auf sehr rauem Asphalt oder im Gelände fahren, sind die Profile schneller abgefahren als auf glatteren Untergründen. Außerdem macht es einen Unterschied, ob es viele Kurven gibt, oder ob die Route eher grade verläuft. Biegungen beanspruchen die Reifen zusätzlich.
Achsweiser Reifentausch
In der Regel werden die Reifen auf der Antriebsachse etwas stärker beansprucht. Ein Regelmäßiger Tausch von vorne nach hinten und umgekehrt sorgt für eine gleichmäßige Abnutzung. Achten Sie beim Tausch darauf, ob es sich um asymmetrische oder laufrichtungsgebundene Profile handelt. Je nachdem müssen Sie parallel oder kreuzweise tauschen.
Reifenwechsel
Neben dem Reifentausch ist auch der rechtzeitige Reifenwechsel ein wichtiges Kriterium. Die Gummimischung von Sommer- und Winterreifen ist sehr unterschiedlich und für bestimmte Temperaturbereiche optimiert. Ist es kälter oder wärmer, als für den Reifentyp optimal, steigt der Verschleiß. Deswegen ist eine Beobachtung des Wetters und ein rechtzeitiger Wechsel in beide Richtungen wichtig – nicht nur für den Verschleiß, sondern auch für die Sicherheit. Bei Ganzjahresreifen entfällt diese Thematik.
Lagerung
Die jeweils nicht monierten Reifen möchten dann auch richtig gelagert werden. Sonneneinstrahlung, Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit können schnell zu Verformungen oder Rissen führen. Am besten funktioniert die Lagerung horizontal (z.B. auf einem Reifenbaum) oder an der Wand hängend. Reifen ohne Felgen werden am besten aufrecht stehend in einem Regal gelagert. Vor der Einlagerung sollten Sie die Reifen einmal von potenziellen Schadstoffen befreien und gut trocknen lassen.
Wie lange halten Reifen und woran erkenne ich die Abnutzung?
Neben der Frage „Wie lange halten Reifen?“ ist auch ist es auch wichtig zu klären, wann die Pneus abgefahren sind. Der rechtzeitige Neureifenkauf ist wichtig für Ihre Fahrsicherheit. Die Profiltiefe ist ein entscheidender Faktor. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm – wir raten Ihnen aber für Sommerreifen ab 3 mm und für Winterreifen ab 4 mm zu wechseln. Prüfen Sie die Tiefe immer an verschiedenen Stellen im mittleren Bereich – entweder mit einem Profiltiefemesser oder mit einer Ein- (Sommer) bzw Zwei-Euro-Münze (Winter). Geht das Profil noch über den andersfarbigen Rand ist alles in Ordnung. Zusätzlich zur Profiltiefe sollten Sie sich auch regelmäßig den Gesamtzustand des Reifens ansehen. Gibt es deutlichen Abrieb, kleine Risse oder poröse Stellen? Dann ist ein Wechsel sinnvoll.
Laufleistung Sommerreifen
Sommerreifen haben eine härtere Gummimischung, da sie höheren Temperaturen standhalten müssen. Je wärmer es wird, desto höher ist der Verschleiß. Sowohl die Hitze an sich, als auch die stärkere Verzahnung durch das weicher werdende Gummi schaden dem Profil. In der Regel ist die Laufleistung von Sommerreifen etwas kürzer als die von winterlicher Bereifung – Grund dafür ist neben der Temperaturbelastung sicher auch, dass im Sommer tendenziell schneller gefahren werden kann.
Übrigens: Lange galten Sommerreifen ab 7 °C Außentemperatur als sinnvoll und darunter sollten Winterreifen montiert werden. Mittlerweile gibt es aber Tests die zeigen, dass die Sommerreifen bis 0°C noch ein besseres Bremsverhalten haben als die winterlichen Kollegen.


Laufleistung Winterreifen
Ab 0°C machen Winterreifen dann absolut Sinn und sind vor allem bei Schnee oder Eis sogar Pflicht in Deutschland. Das Material ist insgesamt etwas weicher, um auch bei kalten Temperaturen optimal zu haften. Dieser Bereifungstyp hält üblicherweise etwas länger, Sie sollten aber darauf achten, im Frühjahr zeitnah wieder auf die Sommer-Pneus zu wechseln. Bei steigenden Temperaturen steigt nämlich sowohl das Sicherheitsrisiko als auch der Verschleiß rasant an.
Beobachten Sie in den Übergangsmonaten regelmäßig das Wetter und achten Sie auf einen zügigen Wechsel, sobald sich die Temperaturen stabilisiert haben. Mit Winterreifen im Sommer zu fahren ist nicht verboten, aber definitiv nicht ratsam.
Laufleistung Ganzjahresreifen
Der Ganzjahresreifen ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Bereifungsarten. Die Materialmischung ist so ausbalanciert, dass sicherheitsrelevante Haftung sowohl im Sommer als auch im Winter gegeben ist. Allerdings führt diese Vielseitigkeit auch dazu, dass die Gummizusammensetzung eben nicht speziell an einen Temperaturbereich angepasst werden kann, das bedeutet, die Abnutzung ist in jeder Saison etwas höher. Wenn Sie die Laufleistung von Ganzjahresreifen betrachten, sollten Sie sich auch darüber bewusst sein, dass diese ja das ganze Jahr gefahren werden. Wenn Ihnen Sommer- und Winterbereifung bei Ihrem Fahrstil insgesamt 6 Jahre hält, werden es bei den Ganzjahresreifen eher nur 3 sein, weil diese ja nicht nur 6 Monate pro Jahr gefahren werden.

Für alle gefundenen Gegenstände, Wertsachen oder Bargeld gilt: Wenn du weißt wer es verloren hat, sofort zurückgeben.
Auf dem Bürgersteig gefundenes Bargeld oder Fundsachen im Wert von bis zu zehn Euro kannst Du behalten, wenn Dir der Eigentümer nicht bekannt ist. Nach sechs Monaten gehört der Fund Dir, wenn du ihn auf Nachfrage nicht verheimlicht hast.
Wann Du Fundsachen anzeigen musst.
Alle Fundsachen die höherwertig sind und die du an dich nimmst musst du beim nächsten Bürgeramt oder bei der Polizei anzeigen. Sechs Monate hat nun der rechtmäßige Eigentümer Zeit den Fund zurückzufordern. Wenn sich niemand meldet und dir der Eigentümer auch sonst nicht bekannt geworden ist, gehört die Sache in der Regel dir. Voraussetzung ist, dass Du den Fund angezeigt hast. Falls nicht, gilt das als Unterschlagung – eine Geldbuße oder in schweren Fällen eine Freiheitsstrafe kann auf dich zukommen. Bei allen Fundstücken kann der ursprüngliche Eigentümer aber noch drei Jahre die Herausgabe verlangen.
Finderlohn
Dem Finder steht in der Regel ein Finderlohn zu:
Hinterlasse unbedingt, wenn du das Fundstück zum Beispiel im Fundbüro oder bei der Polizei abgeben hast, deine Adresse - nur so kannst Du die Finderlohnansprüche geltend machen.
Wo die Bagatellgrenze von zehn Euro nicht gilt
Bei Behörden, in Bahnhöfen, Flughäfen oder öffentlichen Verkehrsmitteln wie etwa Bussen und Straßenbahnen gilt die Bagatellgrenze von zehn Euro nicht. Alle Fundsachen müssen Sie direkt bei der Behörde oder der Verkehrsgesellschaft abgeben. Finderlohn bekommen Sie erst ab einem Wert von 50 Euro und nur die Hälfte des sonst üblichen Betrages. Nach Ablauf der Frist von sechs Monaten gehört das Fundstück nicht Ihnen, sondern die Kommune oder der Verkehrsbetrieb behält die Fundsache ein und versteigert sie später.
Wenn Sie einen Schatz finden, der so lange versteckt war, dass der Eigentümer nicht mehr ermittelt werden kann, können Sie sich die Beute im Idealfall mit dem Grundstückseigentümer teilen.
Was die Schatzregale der Länder regeln
Bei Funden mit wissenschaftlichem oder kulturhistorischem Wert (zum Beispiel alte Münzen) kann das jeweilige Bundesland Eigentümer werden. Näheres regeln die sogenannten Schatzregale der Länder.
http://schatzregal.de/bundeslaender
http://schatzregal.de/bundeslaender/nrw

So richtig genau kann man diese Frage nicht beantworten, aber es gibt verschiedene Überlieferungen, woher diese Tradition kommen könnte.
Eine dieser Theorien besagt, dass schon die Kelten in der vor Zeit vor Christi Geburt Plätzchen zubereitet haben. Damals wurde die Wintersonnenwende gefeiert, also die längste Nacht des Jahres, die kurz vor Weihnachten (vom 21. auf den 22. Dezember) begangen wird. Da das eine dunkle und kalte Zeit war, hatten die Menschen Angst, dass ihre Häuser von Geistern heimgesucht würden. Um die Geister zu besänftigen, wurden Opfergaben in Form von Tieren aus Teig dargebracht. So lässt sich auch erklären, warum noch heute viele Plätzchenformen Tieren nachempfunden sind.
Eine andere Theorie geht zurück auf das Mittelalter. Gewürze waren sehr teuer, sodass die meisten Menschen sie sich nicht leisten konnten. In vielen Klöstern wurden jedoch Plätzchen gebacken, um sich auf Weihnachten vorzubereiten und Christi Geburt zu feiern. Um auch den ärmeren Menschen Freude zu bereiten, verteilten die Mönche ihre Plätzchen an sie – so waren die Plätzchen etwas ganz Besonderes in der Vorweihnachtszeit.
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