
Kultur umfasst alles, was der Mensch geschaffen hat. Unter "Kultur" verstehen wir auch die Art und Weise, wie das Zusammenleben der Menschen gestaltet ist.
Kultur ist zu einem idiomatischen Bestandteil zahlloser Komposita geworden ist – wie Alltagskultur, Diskussionskultur, Esskultur, Fankultur, Firmenkultur, Fußballkultur, Populärkultur, Subkultur und vieler weiterer Zusammensetzungen .
Kultur zeigt auf, Kunst bricht auf. Beides wirkt ineinander und kann nicht ohne das andere. Beides brauchen wir zum Leben, wie das Fließen des Blutes in den Gefäßes unseres Körpers. Wir brauchen die Gewissheit und den grenzenden Horizont, gleichzeitig aber auch die Freiheit und die Versuchung hinter allen letztlich ausgedachten Grenzen Neues zu entdecken.

Antje Papenburg‑Frey, vielen Leserinnen und Lesern besser bekannt unter ihrem Autorinnennamen Felicity Green, gehört zu den spannendsten literarischen Stimmen aus dem Jestetter Zipfel.
Mit ihren erfolgreichen Reihen, ihren Lesungen und ihrer aktiven Community ist sie längst zu einer festen kulturellen Größe der Region geworden.
Im persönlichen Gespräch zeigt sich schnell, warum ihre Geschichten so viele Menschen erreichen: Papenburg‑Frey denkt Literatur als Begegnung – zwischen Realität und Magie, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Orten, die sie geprägt haben.
Ihr deutsch‑britischer Hintergrund, die Liebe zu keltischen Mythen und die Verwurzelung im Jestetter Zipfel bilden ein kreatives Spannungsfeld, das ihre Werke unverwechselbar macht.
Für die Leserinnen und Leser im Jestetter Zipfel ist dieses Gespräch mehr als ein klassisches Autorinnenporträt – es ist eine Einladung, die Person hinter den Büchern kennenzulernen. Eine Autorin, die mit ihren Geschichten Brücken baut: zwischen Kulturen, zwischen Genres, zwischen Menschen.
Welche Rolle spielt deine Zeit in England und Schottland für deine heutige Arbeit?
England und Schottland sind Herzensorte für mich. Ich liebe die Landschaften, die Atmosphäre, die Menschen und ihre Legenden. Viele Orte, die ich dort gesehen habe, sind mir im Gedächtnis geblieben und tauchen später in meinen Geschichten wieder auf. Deshalb spielen viele meiner Bücher auch dort. Manchmal reise ich sogar extra für die Recherche hin. Mir ist es wichtig, die besondere Stimmung eines Ortes einzufangen: das Licht über den Hügeln, den Nebel über einem Moor, die Geschichten, die sich die Leute im Pub erzählen. Und ich bin immer auf der Suche nach lokalen Legenden. Wenn ich auf eine stoße, die mich nicht mehr loslässt, findet sie fast immer ihren Weg in ein Buch.
Warum funktionieren Magie und Mystery heute noch so gut – auch für moderne Leserinnen und Leser?
Wenn ich an die Kelten denke, die vor gut zweitausend Jahren in Altenburg-Rheinau gelebt haben, fällt es mir oft schwer, mir ihre Welt vorzustellen: wie ihre Häuser aussahen, wie ihre Tage verliefen, wie sich ihr Leben angefühlt hat. Im Herzen aber, glaube ich, sind wir Menschen uns erstaunlich ähnlich geblieben. Wir haben schon immer Fragen gestellt: Wie funktioniert das? Woher kommt das? Wir wollen Dingen auf den Grund gehen und Rätseln auf die Spur kommen. Man sagt, Mythen seien entstanden, um Naturphänomene zu erklären. Ich finde das einen schönen Gedanken. Die Menschen haben mit ihrer Vorstellungskraft versucht, das Wunderbare der Welt mit etwas Wunderbarem zu beschreiben. Heute halten wir uns für sehr rational und glauben, die Wissenschaft könne alles erklären. Auf einer Ebene stimmt das auch. Trotzdem suchen wir nach etwas, das über unseren Horizont hinausgeht, nach mehr, als nur satt und sicher zu sein. Magie und Mystery sprechen genau diesen Teil in uns an. Sie sind auf ihre Weise genauso wahr, nur auf einer anderen Ebene. Deshalb sind sie zeitlos.
Was bedeutet dir das Doppeloppidum Altenburg–Rheinau, das „Aurin und die vier Elemente“ inspiriert hat?
Ich finde es faszinierend, auf welch bedeutendem Kulturerbe wir hier leben. Eine keltische Siedlung allein wäre schon spannend genug, aber das Doppeloppidum war ein echtes Zentrum: Vor etwa 2100 Jahren sollen hier rund 10.000 Menschen gelebt haben. Händler aus aller Herren Länder kamen hier zusammen, und dabei wurden nicht nur Waren getauscht, sondern auch Ideen und Geschichten. Die Kelten haben mich schon immer begleitet. Mein Debütroman „Eichenweisen“, der erste Band der Connemara-Saga, dreht sich um keltische Mythologie. Mit meinen Büchern habe ich lange in die Ferne geschaut, nach Irland, nach Schottland. Und dann hat es mich ganz zufällig an einen Ort verschlagen, der selbst eine Hochburg keltischer Geschichte ist. Manchmal liegt das Wunderbare eben direkt vor der eigenen Haustür.
Gibt es eine Figur, die dir besonders ans Herz gewachsen ist?
Violet Grave. Sie ist eine Einzelgängerin und ein bisschen verschroben. Violet ist Grabkünstlerin, liebt Friedhöfe und betreibt den Podcast „Grave Secrets“. Mit ihrer geheimen Gabe, mit Gräbern zu kommunizieren, löst sie Cold Cases, meist aus viktorianischer Zeit.
Ich selbst treibe mich zwar nicht auf Friedhöfen herum und habe auch keine Ambitionen, Grabsteine nachzubilden. Aber auf gewisse Weise ist Violet mein Alter Ego. Wäre ich nicht nach Jestetten gekommen und hätte keine Familie, würde ich wahrscheinlich noch in Brighton leben, mit einer Katze als einziger Gesellschaft, und dort Geschichte(n) aufdecken und historische Rätsel lösen. Und dank Violet darf ich die skurrilsten Dinge recherchieren. Das liebe ich einfach.
Welche deiner Reihen ist dir persönlich am nächsten – und warum?
Wahrscheinlich die Highland-Hexen-Krimis. Die Idee zum ersten Band „Der Teufel im Detail“ ist auf meiner Hochzeitsreise entstanden. Mein Mann und ich sind den West Highland Way gewandert und ganz ungeplant in Tarbet gestrandet. Lange fanden wir keine Unterkunft, bis wir schließlich bei einem kleinen B&B ankamen, das von einer recht exzentrischen Frau geführt wurde. Alles dort war ein bisschen unheimlich. Sie wurde später zur Vorlage für Oberhexe Mrs MacDonald. In „Der Teufel im Detail“ wacht eine frisch verheiratete Frau morgens im B&B auf und ihr Mann ist spurlos verschwunden. Im echten Leben ist mir meiner zum Glück erhalten geblieben. Die Highland-Hexen-Krimis sind übrigens auch meine bisher erfolgreichste Reihe.
Welche Landschaft, welcher Ort gibt dir sofort neue Energie?
Schottland. Wenn ich dort auf einsamen Wegen wandere, komme ich innerlich zur Ruhe. Die wunderschöne Landschaft, die Stille – da tanke ich neue Energie und finde fast immer auch neue Ideen.
Welche Begegnung mit Leser*innen hat dich besonders berührt?
Eine Leserin aus Kappeln hat mich einmal in den hohen Norden eingeladen. Sie war so begeistert von meinen Büchern, dass sie eine Lesung in der örtlichen Bücherei organisiert hat und eine weitere an der Schule, an der sie als Lehrerin arbeitet. Als ich dort war, hat sie mich bei sich zu Hause aufgenommen und für mich gekocht. Diese Herzlichkeit hat mich sehr berührt.
Ich liebe Lesungen und ich liebe es, meine Leser:innen kennenzulernen. Aber diese „Lesereise“ war etwas ganz Besonderes.
Woran arbeitest du aktuell?
Gerade schreibe ich an einem Paranormal Cozy Mystery, das in England spielt und sich um magische Gärten dreht. Es ist meine erste Zusammenarbeit mit einem Verlag, darauf freue ich mich sehr.
Was möchtest du den Menschen im Jestetter Zipfel mitgeben?
Taucht ein in die Geschichten unserer Region – es gibt hier so viel zu entdecken. Hinter vielen Orten, an denen wir jeden Tag vorbeigehen, verbirgt sich eine spannende Vergangenheit: die Kelten im Doppeloppidum, alte Sagen, Erzählungen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Wer sie kennt, sieht die eigene Heimat mit anderen Augen.
Und lasst euch auf kulturelle Angebote ein, die solche Geschichten lebendig machen, ob Lesung, Theaterabend oder Führung. Im Jestetter Zipfel wird Gemeinschaft großgeschrieben, ob im Verein, beim Sport oder bei den vielen Festen. Beim Thema Kultur können wir gemeinsam noch ein bisschen mehr schaffen. Jede Veranstaltung lebt von den Menschen, die kommen, mitmachen und sich begeistern lassen.
Fazit
Am Ende des Gesprächs mit Antje Papenburg-Frey und Oliver Irmer, bleibt der Eindruck einer Autorin, die mit jeder Zeile ihrer Bücher und jedem Gedanken im Interview zeigt, wie lebendig Geschichten sein können, wenn sie aus echter Leidenschaft entstehen. Antke Papenburg‑Frey schreibt nicht nur – sie öffnet Räume. Für Fantasie, für regionale Verbundenheit, für starke Figuren, die uns begleiten, lange nachdem wir das Buch geschlossen haben.
Wer nach dem Interview noch tiefer in die Welt von Antje Papenburg‑Frey eintauchen möchte, findet unter dem folgenden Link eine eigene Autorinnenseite. Ein Klick lohnt sich für alle, die Geschichten lieben, die zwischen Realität und Magie wandern.

Wenn der Circus Marvin Weisheit seine Manege öffnet, entsteht ein Zauber, den nur ein echter Familienzirkus erschaffen kann: nahbar, herzlich, bodenständig – und gleichzeitig voller Staunen, Tradition und Tierliebe. Anfang Oktober gastiert die kleine, aber beeindruckende Zirkusfamilie in Jestetten und Lottstetten und bringt ein Stück nostalgische Circus‑Romantik in unsere Region.
Eine Familie, ein Zirkus – und viele tierische Stars
Der Circus Marvin Weisheit ist kein großes Unternehmen mit anonymen Strukturen, sondern ein Familienbetrieb, wie man ihn heute nur noch selten findet: 3 Erwachsene, 3 Kinder– Marvin und Desiree und die Kinder Jeraldine,Jeremy und Jane - und eine ganze Reihe tierischer Familienmitglieder, die fest zum Ensemble gehören. Die Vielfalt der Tiere ist außergewöhnlich und macht jede Vorstellung zu einem besonderen Erlebnis:
6 Rinder – drei verschiedene Arten, darunter beeindruckende Vertreter mit stattlichen Hörnern
Trampeltiere und Dromedare– majestätische Wüstenschiffe, die sofort alle Blicke auf sich ziehen
2 Lamas & 2 Alpakas– charmante Publikumslieblinge mit weichem Fell und viel Charakter
7 Ponys– treue Begleiter der Kinder und Stars vieler Nummern
Hunde– klug, verspielt und immer für eine Überraschung gut
Diese Tiere sind nicht „Showobjekte“, sondern echte Familienmitglieder, die mit Respekt, Geduld und Liebe gehalten werden. Genau das spürt man in jeder Minute der Vorstellung.
Zirkuskunst mit Herz – für die ganze Familie
Der Circus Marvin Weisheit steht für klassische Zirkuskunst, die ohne übertriebene Effekte auskommt und stattdessen auf Authentizität, Nähe und familiäre Atmosphäre setzt. Kinder erleben Tiere, die sie sonst nur aus Büchern kennen, Erwachsene genießen die nostalgische Stimmung – und alle zusammen tauchen ein in eine Welt, die entschleunigt und berührt.
Gastspiele im Jestetter Zipfel – ein Gewinn für die Region
Die Familie Weisheit freut sich besonders, in Jestetten und Lottstetten gastieren zu dürfen. Ein Zirkus, der nicht nur unterhält, sondern Gemeinschaft schafft, Menschen zusammenbringt und ein Stück Tradition bewahrt.
Fazit
Der Circus Marvin Weisheit ist mehr als eine Show – er ist ein Stück gelebte Familiengeschichte, ein Ort des Staunens und ein liebevoller Botschafter traditioneller Zirkuskultur. Sein Besuch im Jestetter Zipfel ist eine Einladung an alle Generationen, gemeinsam einen besonderen Moment zu erleben.
Neues Stück " Frau Müller muss weg" ab 23.10.2026
© Lüüchte Amateurtheater
Wenn im Jestetter Zipfel der Vorhang aufgeht, dann weiß man: Jetzt wird gelacht, gefühlt, nachgedacht – und garantiert nicht gelangweilt. Das Lüüchte – Amateurtheater Jestetten ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der regionalen Kulturszene. Ein Ensemble, das nicht nur spielt, sondern lebt, was Theater ausmacht: Herz, Humor und Charakter.
Wer eine Aufführung der Lüüchte besucht, spürt sofort die besondere Atmosphäre. Hier stehen keine Profis auf der Bühne, sondern Menschen, die ihre Freizeit, Energie und Kreativität investieren, um anderen einen unvergesslichen Abend zu schenken. Diese Nähe zum Publikum, diese Wärme im Spiel – sie ist das Markenzeichen des Ensembles. Die Lüüchte zeigt, dass Theater nicht großstädtisch sein muss, um zu berühren. Es reicht eine Bühne, ein gutes Stück und ein Team, das mit Herzblut spielt.
Humor mit Haltung: Lachen, das bleibt
Humor ist leicht. Guter Humor ist schwer. Die Lüüchte hat sich über die Jahre vom einfachen Klamauk zu einer Bühne entwickelt, die intelligente, pointierte und zeitgemäße Komödien präsentiert. Ob bissige Elternsatire wie „Frau Müller muss weg“, spritzige Wellness-Komödie wie „Aufguss“oder charmante Alltagsgeschichten – das Ensemble trifft den Ton, der das Publikum mitnimmt. Es ist Humor, der nicht nur unterhält, sondern auch spiegelt, was uns im Alltag bewegt.
Die Schauspielerinnen und Schauspieler bringen ihre eigenen Persönlichkeiten ein, ohne die Figuren zu überzeichnen. Sie spielen authentisch, nahbar, menschlich – und genau das macht die Aufführungen so besonders. In den vergangenen Jahren hat das Ensemble mehrfach bewiesen, dass es nicht nur unterhalten, sondern auch überraschen kann. Premieren wie „Schenk mir keine Blumen“oder „Aufguss“waren nicht nur ausverkauft, sondern wurden vom Publikum gefeiert. Die Lüüchte schafft es, aus bekannten Stoffen neue Energie zu ziehen – und aus neuen Stücken echte Publikumslieblinge zu machen.
„Frau Müller muss weg“ – ein Elternabend läuft aus dem Ruder
Lüüchte Amateurtheater Jestetten zeigt Lutz Hübners Komödie ab Oktober 2026
Schlechte Noten, ein wichtiges Übergangszeugnis und besorgte Eltern: In Lutz Hübners Komödie „Frau Müller muss weg“ wird ein Elternabend zum erbitterten Schlagabtausch. Das Lüüchte Amateurtheater Jestetten bringt das Stück ab Oktober 2026 an mehrere Spielorte in der deutsch-schweizerischen Grenzregion.
Für die Eltern der Klasse 4b ist die Sache schnell klar: An den Kindern kann es nicht liegen. Schuld an den schlechten Leistungen ist die Klassenlehrerin Frau Müller – und die soll weg. Doch die Lehrerin denkt gar nicht daran, kampflos das Feld zu räumen. Was als sachliches Gespräch beginnt, entwickelt sich zum verbalen Nahkampf. Ängste, Ehrgeiz und Eitelkeiten kommen ans Licht – und die Frage, wie weit Eltern gehen, wenn es um die Zukunft ihrer Kinder geht.
Mit viel Wortwitz und bissigem Humor nimmt die Lüüchte mit „Frau Müller muss weg“ Leistungsdruck und überambitionierte Eltern aufs Korn.
Regie: Astrid Brand
Es spielen: Sabine Zuch, Julian Strauss, Maike Hannig, Christian Tröller, Antje Papenburg-Frey und Kathrin Wilck
Das Lüüchte Amateurtheater Jestetten e. V. wurde 1989 gegründet und hat sich seither zu einem regional anerkannten Boulevard-Theater entwickelt. Seit vielen Jahren steht die „LÜÜCHTE“ für sorgfältig erarbeitete Inszenierungen von Lustspielen, Komödien und ist als Gastspieltheater regelmäßig in der deutsch-schweizerischen Grenzregion zu sehen.
Aufführungen: Jestetten (23.–25.10.2026), Lottstetten (7.11.), Hallau (13.+14.11.), Lauchringen (8.–10.1.2027) und Neuhausen (15., 16., 22. und 23.1.2027).

Die Museumsnacht Hegau‑Schaffhausenist eines der größten und beliebtesten Kulturereignisse in unserer Region – grenzüberschreitend, vielfältig und 2026 sogar ein Jubiläum. 2026 feiert die Museumsnacht ihr 25‑jähriges Jubiläum
Die Museumsnacht verbindet 15 Kommunen aus Deutschland und der Schweiz zu einer gemeinsamen Kultur‑Nacht. Rund 80 Museen, Galerien und Kulturorteöffnen ihre Türen und bieten ein breites Programm aus Ausstellungen, Führungen, Workshops, Performances und Begegnungen mit Kunstschaffenden.

Archivbild www.jestetterzipfel.de © Oliver Irmer
Aus Jestetten bei der Museumnacht Hegau- Schaffhausen ist das Mosaikatelier Isolde Hauser mit dabei. Isolde Hauser lädt Besucherinnen und Besucher ein, die faszinierende Welt der Mosaikkunst hautnah zu erleben.
Ihre Mosaike erzählen Geschichten aus Farbe, Struktur und Licht – jedes Stück ein Unikat
Besucher können nicht nur die Werke betrachten, sondern auch den Entstehungsprozess nachvollziehen und mit der Künstlerin ins Gespräch kommen.
Die Teilnahme des Mosaikateliers unterstreicht, wie vielfältig die Museumsnacht geworden ist. Neben großen Institutionen und historischen Häusern sind es gerade die kleinen, individuellen Ateliers, die den Reiz dieser Nacht ausmachen. Sie zeigen, dass Kunst nicht nur in Museen lebt, sondern mitten in unserer Region – in Werkstätten, Höfen und Wohnhäusern, wo Kreativität ihren Ursprung hat.
Wer die Museumsnacht besucht, sollte sich diesen Halt nicht entgehen lassen:
Birretstraße 17
D-79798 Jestetten
19.09.2026
Geöffnet 17:00 - 00:00
Was vor einem Vierteljahrhundert als mutiges Kooperationsprojekt begann, ist heute eine der größten Kulturveranstaltungen zwischen Schwarzwald, Rhein und Bodensee. Rund 80 Museen, Galerien, Archive und Kulturorteöffnen ihre Türen – von Singen über Engen und Radolfzell bis nach Schaffhausen, Neuhausen und Stein am Rhein. Die Vielfalt ist dabei nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Realität: historische Sammlungen, moderne Kunst, Industriekultur, Naturkunde, Fotografie, Handwerk, Literatur, Archäologie – alles findet seinen Platz in dieser einen Nacht.
Die Museumsnacht lebt von Begegnungen. Führungen, Kurzvorträge, Performances, Mitmachaktionen und Gespräche mit Kunstschaffenden machen die Nacht zu einem Erlebnis, das weit über das klassische Museumsformat hinausgeht. Viele Häuser bieten kleine Überraschungen, die den Besuch noch angenehmer machen. Und das Beste: Der Eintritt ist frei, die Veranstalter empfehlen die Anreise mit Bus und Bahn, um bequem zwischen den Kulturorten zu wechseln.
Alle weiteren Informationen zur Museumsnacht
Theater-Programm Spielplan 2026
Das Central - Das Theater am Rheinfall, gelegen in der malerischen Gemeinde Neuhausen am Rheinfall, bietet eine breite Palette an kulturellen Veranstaltungen, die die Region bereichern. Mit einem vielfältigen Programm, das von Theateraufführungen über Konzerte bis hin zu Lesungen reicht, ist es ein kultureller Treffpunkt für Einheimische und Besucher gleichermaßen. Die offizielle Webseite der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall bietet detaillierte Informationen über das Theater und seine Veranstaltungen. Besonders hervorzuheben ist die Central Bar, die jeden Donnerstag ihre Türen öffnet und einen stilvollen Ort zum Entspannen und Genießen bietet, mit einer Auswahl an Getränken, die jeden Geschmack treffen. Das Theater ist nicht nur ein Ort für kulturelle Erlebnisse, sondern auch ein Raum, in dem man den Alltag hinter sich lassen und in die Welt der Künste eintauchen kann.
Der Weltfrauentagam 8. März ist mehr als ein Datum im Kalender: Er ist ein jährlicher Erinnerungstag für die Rechte von Frauen, für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung. In vielen Ländern wird der Tag mit Demonstrationen, Informationsveranstaltungen und kulturellen Aktionen begangen; er dient zugleich als Anlass, politische Forderungen zu erneuern und Erreichtes zu bilanzieren.
Geschichte des Weltfrauentags
Die Wurzeln des Weltfrauentags liegen in der Arbeiterinnenbewegung und frühen Frauenrechtsbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts. Erste Frauentage fanden bereits vor dem Ersten Weltkrieg statt; 1911 wurde ein internationaler Frauentag erstmals großflächig begangen. Das Datum 8. März etablierte sich später: 1921 wurde es auf einer internationalen Konferenz kommunistischer Frauen als fester Gedenktag festgelegt. Die Vereinten Nationen erklärten den 8. März 1975 zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ und trugen so zur weltweiten Verbreitung bei.
Wofür der Tag steht und was er bewirken soll
Ziele des Weltfrauentagssind unter anderem:
Sichtbarmachung von Ungleichheitenin Politik, Wirtschaft und Alltag.
Förderung rechtlicher Gleichstellung, etwa beim Zugang zu Bildung, Arbeit und politischer Teilhabe.
Bekämpfung von Gewalt gegen Frauenund Unterstützung von Opferschutzmaßnahmen.
Stärkung wirtschaftlicher Unabhängigkeitdurch faire Löhne, Karrierechancen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Der Tag soll nicht nur informieren, sondern auch mobilisieren: Er fordert konkrete politische Maßnahmen, institutionelle Veränderungen und gesellschaftliches Umdenken. Viele Initiativen nutzen den 8. März, um Forderungen an Politik und Arbeitgeber zu richten und um lokale Netzwerke zu stärken.
Aktuelle Debatten und Entwicklungen
Auch 2026 bleibt Gleichstellung ein Thema mit offenen Baustellen: Lohnlücke, Unterrepräsentanz in Führungspositionen, Care‑Arbeit und geschlechtsspezifische Gewalt sind weiterhin zentrale Herausforderungen. Zugleich wächst die Debatte um intersektionale Perspektiven, also darum, wie Geschlecht mit Herkunft, sozialer Lage, Behinderung oder sexueller Orientierung zusammenwirkt. Der Weltfrauentag bietet Raum, diese komplexen Zusammenhänge sichtbar zu machen und inklusivere Forderungen zu formulieren.
Fazit und Aufruf
Der Weltfrauentag am 8. März ist ein historisch gewachsener, internationaler Aktionstag mit klarer Zielsetzung: Gleichberechtigung, Schutz vor Gewalt und gleiche Chancenfür alle Frauen. Für die Region Jestetter Zipfel bietet der Tag die Chance, lokale Stimmen zu stärken, Missstände sichtbar zu machen und konkrete Schritte für mehr Gleichstellung zu diskutieren. Leserinnen und Leser sind eingeladen, sich zu informieren, an Veranstaltungen teilzunehmen und lokale Initiativen zu unterstützen — denn Veränderung beginnt vor Ort.


BESUCHEN SIE UNS
Montag bis Freitag 18 bis 23 Uhr
Schulstieg 3, 8212 Neuhausen am Rheinfall
Den Abend mit der Familie und Freunden in geselliger Runde ausklingen lassen! Auf ein Bier oder Cocktail. Dann noch ab in die Diamonds Lounge Bar & Chill in Neuhausen am Rheinfall.
Es gibt ein Leben abseits des Sofas. So eins mit Menschen. Zusammenkünften. In deinem Ort und im ganzen Landkreis Waldshut. So eins mit Kulturveranstaltungen.

Mit dem KulturPass kannst Du vielfältige lokale Kulturangebote wahrnehmen. Wenn Du 2023 18 Jahre alt wirst (Geburtsjahr 2005), dann erhältst Du ein Budget von 200 Euro. Dieses Budget kannst Du für Konzerte, Kino-, Museums- und Theaterbesuche oder für den Kauf von Büchern und Platten nutzen. Ab Deinem 18. Geburtstag steht Dir das Budget zur Verfügung.
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Call Me Later ist eine international ausgerichtete Band mit melodiöser Gitarren-Führung und einer präzise arbeitenden Rhythmus-Abteilung. Neben den eingängigen Gesangslinien zeichnet sich Call Me Later durch ihre ganz eigene Spielfreude aus.
Call Me Later beherbergt die Verbindung von Musikern, die aus völlig verschiedenen Musikrichtungen kommen. Einflüsse von Blues über Rock, bis hin zum Metal finden sich in den Songs der Band wieder. Song mit “beinhartem Rock” bis hin zur einfühlsamen Ballade die den Zuhörer mitten im Herzen.
Die Inhalte der Songs beschreiben oftmals erlebtes und geträumtes der Musiker, in dem sich jeder Zuhörer wiedererkennen wird.
Einige Mitglieder von Call Me Later haben bereits mit anderen Bands europaweit CD’s veröffentlicht oder standen mit namenhaften Größen wie Jethro Tull oder Rod Steward auf einer Bühne.
Call Me Later ist keine Projektband sondern eine unumstrittene musikalische Einheit in der jeder Musiker sein Know How aus teilweise 30 Jahren Live- und Studioerfahrung einbringt
Laut und stürmisch sprengt diese Band Schubladen: Metal umarmt Funk, Blues tanzt zu Country-Folk. Reggae macht einen Abstecher zur Ballade, symphonische und elektronische Elemente vereinigen sich. Auf dem jüngsten Album „VIMANA“ bündelnCall Me Later
mitreißende Instrumentals mit melodischen Vocals
Die Band wie sie jetzt klingt, ist die logische und konsequente Weiterführung dessen was Call Me Later in den letzten Jahren ausgezeichnet hat. Nicht umsonst wurde man 2015 zur einer der besten Newcommer-Bands in Berlin-Brandenburg ausgezeichnet und erhielt in diesem Jahr den Preis Innovativste Band in der Kategorie Popularmusik der EMS.
Das international bekannte Erich von Däniken Archiv war von dem neuen Material der Band so begeistert das eine Vorabversion des Albums in das Erich von Däniken Archiv aufgenommen wurde.
Weiterhin hat die Reduzierung der Band auf die klassische Rockmusik- Besetzung mehr als nur gut getan. Man hört schon an den ersten Takten das die Band einen komplett neuen und eigenen Sound erarbeitet hat aber dabei ihre Wurzeln nicht verlassen hat. Kein Song ist wie der andere und keine Band vermag so spielend innerhalb eines Songs, fast unbemerkt vom Zuhörer zwischen beinharten Rockriffs und Funk zu variieren.
Für diese Band muss man Klischees und musikalische Sparten aufheben und diese Vielfalt in einem gemeinsamen Kontext sehen. Die, die trotzdem eine Schublade benötigen müssen diese Band irgendwo zwischen Johann Sebastian Bach und Motörhead suchen.
Welcome In The Rain
( Taken from " The 13 Rules" )
Copyrights: Music and Words Oliver Irmer
Produziert für 3 SAT Kulturzeit
dummy head production
Mehr zu Call Me Later : Weiter
Vimana
( Taken from " Vimana" )
Copyrights: Music: Oliver Irmer
Lyrics: Oliver Irmer / Andreas Weimar
Zu diesem Video steuerte der Auto Erich von Daniken Filmmaterial bei.
dummy head production
Wir haben über eine Million Kunstwerke in unserem Angebot, das wir stetig erweitern. Auf dieser Seite finden Sie sie alle – ganz ohne Einschränkungen - unterteilt in Kategorien, Stile oder Alte Meister. Sie können jedes dieser Bilder bei uns als hochwertige Kunstreproduktion erwerben. Sollten Sie trotz der breitgefächerten Auswahl nicht fündig werden, können Sie jederzeit unsere Bildrecherche in Anspruch nehmen, indem Sie uns kontaktieren.
Wenn Sie die Suche eingrenzen möchten, haben Sie die Möglichkeit, Filter in der Sidebar links zu nutzen. Dort finden Sie zudem nützliche Informationen über Kunststile und -epochen, die Künstler selbst und auch über die Motive, die zum Gegenstand der Kunst wurden.
Der Musikverein Dettighofen freut sich, sein 150jähriges Jubiläum mit einem großen Bezirksmusikfest vom 26. bis 28. Mai 2022 feiern zu können. Über drei Tage hinweg haben wir ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Das Fest beginnt am Donnerstag, den 26. Mai 2022 mit dem Vatertagshock. Ab 11 Uhr spielt der Musikverein „Harmonie“ Lottstetten und ab ca. 13 Uhr der Musikverein Stetten-Bergöschingen. Ab ca. 15.30 Uhr werden die Polka Rebellen Blasmusik zur Gaudi machen und die Stimmung nochmals aufheizen. Außerdem gibt es auf dem Festgelände ein Traktorentreffen. Alle Traktorenliebhaber sind herzlich eingeladen, unser Fest mit ihrem Lieblingsstück zu besuchen und diesen von den Festbesuchern bewundern zu lassen.
Am Freitag, den 27. Mai 2022 ist Jubiläumsparty. Ab 20 Uhr ist Einlass zu reduziertem Eintritt (10 EUR). Die Partynacht mit der Hiprockband SLAMJAM beginnt um 21 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt kostet der Eintritt 12 EUR.
Am Samstag, den 28. Mai 2022 ist der Bezirksmusiktag. Um 15 Uhr beginnt das Marschmusikdefilee durch das Neubaugebiet von Dettighofen. Anschließend findet vor der Gemeindehalle der Gesamtchor aller Musikvereine aus dem Bezirk 3 statt. Ab ca. 16 Uhr gestalten die Bezirksvereine das Nachmittagskonzert im Festzelt. Zur Brassparty heizen Blosmaschii und Brasslufthamma ab 21 Uhr im Zelt kräftig ein. Der Eintritt für die Festbesucher ist frei.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Du an diesem großen Jubiläum unser Gast sein würdest.
Die Vereinsgeschichte begann schon vor dem eigentlichen Gründungstag 27. Februar 1872. Eine Randbemerkung in den Vereinsakten besagt, daß bereits schon 1864 der Verein von Musikanten, die schon Jahre zuvor bei Hochzeiten, an Fastnacht, Chilbi und kirchlichen Festen aufspielten, gegründet wurde.
Die ersten Statuten vom 27.02.1872 wurden von folgenden Musikern festgesetzt und einstimmig angenommen: Anton Saurer, Johann von Roth (Wirt), Xaver Bercher, Ambros von Roth, Blasius Kramer, Franz Anton Saurer, Severin Hauser, Herrmann Saurer, Friedrich von Roth, Roman Saurer, Leo Hauser, Johann von Roth, Xaver von Roth.
Als erster Vorsitzender wurde Xaver Bercher gewählt, als Rechner Xaver von Roth und als Dirigent Lehrer Peter Harder, der auch den Männerchor leitete.
Um die Jahrhundertwende zählte der Verein 16 aktive Musiker und im Jahr 1922, zwei Jahre nach Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit nach dem 1. Weltkrieg, 20 aktive Mitglieder.
Im Jahr 1920 erfolgte nach einstimmigem Beschluß der Hauptversammlung der Beitritt des Musikverein Dettighofen zum damaligen Bezirksmusikverband Oberrhein (heute Blasmusikverband Hochrhein).
Zu jener Zeit nahm der Musikverein auch musikalisch einen Aufschwung und nahm an zahlreichen Musikwettbewerben mit großem Erfolg teil. Der Hauptverdienst dabei galt dem damaligen Dirigenten Ernst Weißenberger aus Weisweil, der den Verein von 1903-1930 leitete. Auf Grund seines Glaubens kam Ernst Weißenberger 1934 ins Konzentrationslager und fand 1944 im KZ Buchenwald den Tod.
Wenn man in den Vereinsakten nachliest, kann man feststellen, daß der Musikverein in seiner Geschichte immer wieder Belastungen und Krisen ausgesetzt war. So war der Verein 1903 in zwei Lager gespalten und die aktive Musikerschar wies nur noch 10 Mitglieder auf.
Während der beiden Weltkriege ruhte jede Vereinstätigkeit. Der Neubeginn danach war schwer, denn aus dem 1. Weltkrieg kehrten zwei, aus dem 2. Weltkrieg neun Musikkameraden nicht mehr zurück. Vereinsinterne Krisen 1959 und 1983 erschütterten den Verein abermals.
Doch gerade in solchen kritischen Situationen gab es immer wieder Persönlichkeiten, die das schlingernde Vereinsschiff mit großem persönlichen Engagement in ruhiges Fahrwasser steuerten. Stellvertretend für viele andere gaben langjährige Vorstände wie Herrmann Saurer und Edwin Albrecht dem Verein Aufschwung und Stabilität.
Ebenso sorgten langjährige Dirigenten wie Gustav Stengele, Heinrich von Roth, Werner Thomann und Rolf Russi für einen musikalischen Aufschwung nach dem Krieg.
So ging es mit dem Musikverein recht schnell wieder aufwärts und bereits im Jahr 1952 feierte man das 80-jährige Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest. Weitere Musikfeste folgten 1972, 1986 und 1992, sowie 2004 ein großes Hoffest in Berwangen. Im Jahr 1952 wurde die erste Uniform angeschafft, der weitere Neuuniformierungen in den Jahren 1971 und 1987 folgten.
Musikalische Höhepunkte in der jüngeren Geschichte waren die Teilnahme des Jugendorchesters am Jugendwertungsspiel des Blasmusikverbandes Hochrhein in Dogern im Oktober 2006. Unter der Leitung von Nicole Markhardt belegte man einen 1. Rang mit sehr gutem Erfolg.
Der Musikverein nahm im Mai 2007 am Bundesmusikfest in Würzburg teil und errang dort unter der Leitung von Rolf Russi am Wertungsspiel in der Mittelstufe einen 1. Rang mit sehr gutem Erfolg.
Das neu gegründete Jugendorchester DALJ (Dettighofen, Altenburg, Lottstetten, Jestetten) unter der Leitung von Nicole Markhardt errang im April 2010 beim internationalen Jugendkapellentreffen in Wehr am Wertungsspiel in der Unterstufe einen 1. Rang mit sehr gutem Erfolg. Der Musikverein nahm im Mai 2010 am Landesmusikfest in Metzingen teil und errang dort unter der Leitung von Rolf Russi am Wertungsspiel in der Mittelstufe einen 1. Rang mit hervorragendem Erfolg.
Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme an der Laufenburger Musikshow im November 2012. Dieses "Mini-Tattoo" wurde von der Stadt- und Feuerwehrmusik Laufenburg zum ersten Mal veranstaltet. Es nahmen 6 Vereine, bzw. Musikgruppen teil, darunter die Jugendorchester JUBAZO aus Laufenburg und Umgebnung. An diesem Abend fanden zwei Aufführungen statt, die beide komplett ausverkauft waren. Wir eröffneten jeweils die Show und konnten das Publikum mit unserern Darbietungen begeistern.
Im März 2016 wurde der langjährige Dirigent Rolf Russi mit einem tollen Osterkonzert verabschiedet. 30 Jahre lang prägte Rolf den Musikverein Dettighofen mit seiner Musikalität, seinen Ideen, seiner Leidenschaft und seiner Kameradschaft.
Seit Januar 2017 liegt die musikalische Leitung in den Händen von Bernhard Zimmermann. Er war zuvor 10 Jahre Dirigent des Musikverein Eggingen und konnte dort reichlich Erfahrungen sammeln, von denen wir jederzeit profitieren können.
Zum Osterkonzert 2019 konnte der Musikverein Dettighofen seine neue Uniform einweihen. Die alte Uniform war über 30 Jahre alt und gewisse Spuren der Abnutzung waren nicht zu übersehen.
Seit März 2020 konnten wir nahezu keine Auftritte oder Konzerte durchführen. Die Corona-Pandemie hat die kulturellen Vereine arg strapaziert. So hoffen wir, dass unser 150-jähriges Jubiläum stattfinden kann und wir die zweijährige Partypause nachholen können.
Die Mitgliedersituation im Jubiläumsjahr ist wie folgt:
44 aktive Musikerinnen und Musiker im Musikverein Dettighofen
19 Ehrenmitglieder, davon sind 13 Ehrenmitglieder noch aktive Musikerinnen und Musiker
67 Passivmitglieder
1 aktive Musikerin des Musikverein Dettighofen spielt im Jugendorchester DALJ, das aus insg. 15 Musikerinnen und Musikern besteht
55 Mitglieder im Förderverein Musikverein Dettighofen
Seit mehreren Jahren wird der Musikverein Dettighofen von einer Doppelspitze geleitet. Das Vorstandsamt haben aktuell Simone Römersperger und Marcel Häring inne.

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Förderverein Musikverein Dettighofen e.V.
Mit der Gründungsversammlung vom 26.11.2015 wurde der Förderverein Musikverein Dettighofen ins Leben gerufen. Zweck des Vereins ist die Förderung der Musik durch die ideelle und finanzielle Förderung des Musikverein Dettighofen e.V.
Der Förderverein ist unabhängig und selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Wir freuen uns über jedes neue Mitglied unseres Fördervereins. Wenn Sie durch Ihre Mitgliedschaft den Musikverein Dettighofen ebenfalls unterstützen möchten, füllen Sie bitte das untenstehende Mitgliedsformular vollständig aus. Sie können dies bei jedem Mitglied des Musikvereins Dettighofen abgeben.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag wurde von der Gründungsversammlung als Mindestbeitrag von 20,00 EUR festgesetzt. Wenn Sie mehr als 20,00 EUR Mitgliedsbeitrag bezahlen möchten, tragen Sie Ihren Wunschbetrag bitte unten im dafür vorgesehenen Feld ein.
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

Der Verein hat den Zweck, in Jestetten und Umgebung die verschiedenen Bereiche des kulturellen Geschehens zu fördern, z.B.:
Ausstellungen,
Theaterveranstaltungen,
Konzerte, Lesungen
Exkursionen usw..
Diese Förderung soll auch in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen bzw. Organisationen erfolgen. Darüber hinaus setzt sich der Verein zum Ziel, Gelegenheit für Gesprächs- und Gedankenaustausch zwischen interessierten Bürgern und kulturell Schaffenden zu bieten.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen haben heute unter Mitwirkung des Umweltbundesamtes sowie Betreiberinnen und Betreibern von Kultureinrichtungen Empfehlungen zur Lufthygiene für einen sicheren Kulturbetrieb vorgestellt. Das Papier wurde auf Initiative der Staatsministerin für Kultur und Medien erarbeitet. Damit liegt nun erstmals seit Pandemiebeginn ein bundesweit einheitlicher Hygienestandard für die Qualität der Lüftung und für die Ausgestaltung von lüftungstechnischen Maßnahmen von Kulturveranstaltungsorten vor, insbesondere mit sitzendem Publikum. Die Empfehlungen gelten sowohl für kurzfristige Präventionsmaßnahmen während der jetzigen Corona-Pandemie, als auch mittel- und langfristig für die Zeit danach. Sie ermöglichen flexible Anpassungen an das Infektionsgeschehen und können die Grundlage für eine bundesweit einheitliche Zertifizierung bilden.
Staatsministerin Claudia Roth: „Die heute vorgelegten Empfehlungen sind eine gute Grundlage für bundesweit einheitlichere Corona-Regeln in der Kultur. Die Empfehlungen tragen dazu bei, dass vorbildliche Hygiene bei zukünftigen Schutzmaßnahmen stärker berücksichtigt wird und pauschale Schließungen von Kultureinrichtungen vermieden werden. Damit können wir auch dem Publikum zeigen, dass der Besuch in Kinos, Theatern und Konzertsälen sicher ist. So leisten wir zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Erholung und wirtschaftlichen Stabilisierung des Kulturbetriebs.“
Dr. Heinz-Jörn Moriske, Direktor und Professor am Umweltbundesamt: „Es gibt in der Kulturbranche bereits jetzt eine Vielzahl von Vorgaben sowohl zu Innenraumlufthygiene als auch zu anderen präventiven Maßnahmen wie Masketragen, Abstand und Zugangsregelungen; was bis jetzt fehlte, war eine einheitliche Vorgehensweise, die zum einen wissenschaftsbasiert einen möglichst umfassenden Schutz beim Besuch von Kultureinrichtungen bietet und zum anderen dem anwesenden Publikum auch ein sicheres Gefühl vermittelt, wieder ins Theater oder Kino zu gehen.
Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)
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